Bearbeiten von „Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945“

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Noch in einer Entfernung von 240 Kilometern konnten die abfliegenden Bomberbesatzungen den Feuerschein der brennenden Stadt erkennen. Gegen 2.00 Uhr morgens am 17. März 1945 kehrten die letzten Bomber zu ihren Stützpunkten zurück.  
 
Noch in einer Entfernung von 240 Kilometern konnten die abfliegenden Bomberbesatzungen den Feuerschein der brennenden Stadt erkennen. Gegen 2.00 Uhr morgens am 17. März 1945 kehrten die letzten Bomber zu ihren Stützpunkten zurück.  
  
Der Abschlussbericht von ''No. 5 Bomb Group'' vom 10. April 1945 bemaß den Zerstörungsgrad der Innenstadt mit 89 (in der Altstadt blieben sechs Häuser an der Juliuspromenade und ein Haus in der Büttnergasse vermutlich durch Löschen oder Entfernen der eingeschlagenen Stabbrandbomben erhalten) und für die Randbezirke mit 68 Prozent. Überdurchschnittlich stark zerstört (85 Prozent) wurde auch der Stadtteil [[Heidingsfeld]], da einige Bomberbesatzungen schon vor Erreichen der ersten Zielmarkierungen ihre Bomben auslösten. Der brit. Abschlussbericht nennt sogar 1207 to Bomben. Unbetroffen von diesem Großangriff blieben der Stadtteil Versbach und die Randgemeinde Veitshöchheim. Der durchschnittliche Zerstörungsgrad für Würzburg wurde somit mit 82 Prozent festgestellt. Konkret bedeutete dies 21.062 zerstörte Wohnungen und 35 eingeäscherte Kirchen in Würzburg. Zu den zerstörten Baudenkmälern gehörten unter anderem der Dom und Teile der Würzburger [[Residenz]], darunter der Spiegelsaal (das Treppenhaus mit dem berühmten Fresko von [[Giovanni Battista Tiepolo]] blieb stehen, die für das 18. Jahrhundert kühne Deckenkonstruktion hielt sogar dem einstürzenden Dachstuhl stand). Die amerikanischen Besatzungstruppen sorgten nach Kriegsende sofort für eine bauliche Sicherung der einsturzgefährdeten Baudenkmäler. Die Menge von 2,7 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt konnten erst bis 1964 vollständig geräumt werden.
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Der Abschlussbericht von ''No. 5 Bomb Group'' vom 10. April 1945 bemaß den Zerstörungsgrad der Innenstadt mit 89 (in der Altstadt blieben sechs Häuser an der Juliuspromenade und ein Haus in der Büttnergasse vermutlich durch Löschen oder Entfernen der eingeschlagenen Stabbrandbomben erhalten) und für die Randbezirke mit 68 Prozent. Überdurchschnittlich stark zerstört (85 Prozent) wurde auch der Stadtteil [[Heidingsfeld]], da einige Bomberbesatzungen schon vor Erreichen der ersten Zielmarkierungen ihre Bomben auslösten. Der brit. Abschlußbericht nennt sogar 1207 to Bomben. Unbetroffen von diesem Großangriff blieben der Stadtteil Versbach und die Randgemeinde Veitshöchheim. Der durchschnittliche Zerstörungsgrad für Würzburg wurde somit mit 82 Prozent festgestellt. Konkret bedeutete dies 21.062 zerstörte Wohnungen und 35 eingeäscherte Kirchen in Würzburg. Zu den zerstörten Baudenkmälern gehörten unter anderem der Dom und Teile der Würzburger [[Residenz]], darunter der Spiegelsaal (das Treppenhaus mit dem berühmten Fresko von [[Giovanni Battista Tiepolo]] blieb stehen, die für das 18. Jahrhundert kühne Deckenkonstruktion hielt sogar dem einstürzenden Dachstuhl stand). Die amerikanischen Besatzungstruppen sorgten nach Kriegsende sofort für eine bauliche Sicherung der einsturzgefährdeten Baudenkmäler. Die Menge von 2,7 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt konnten erst bis 1964 vollständig geräumt werden.
  
 
Die Einwohnerzahl Würzburgs betrug vor Kriegsbeginn ca. 108.000, Anfang 1945 werden sich dort - auch angesichts des nahen Kriegsendes (Versorgungslage, Militärdienst etc) - noch ca. 75-85.000 Menschen aufgehalten haben. Am Tag der Einnahme durch amerikanische Truppen (6. April) wurden 36.850 Stadtbewohner registriert, am Jahresende 1945 war die Einwohnerzahl wieder auf 53.000 gestiegen.
 
Die Einwohnerzahl Würzburgs betrug vor Kriegsbeginn ca. 108.000, Anfang 1945 werden sich dort - auch angesichts des nahen Kriegsendes (Versorgungslage, Militärdienst etc) - noch ca. 75-85.000 Menschen aufgehalten haben. Am Tag der Einnahme durch amerikanische Truppen (6. April) wurden 36.850 Stadtbewohner registriert, am Jahresende 1945 war die Einwohnerzahl wieder auf 53.000 gestiegen.

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