Ōtsu

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Biwako-Halle für darstellende Kunst am Ufer des Biwa-Sees in Otsu

Mit Ōtsu in Japan besteht seit 13. Februar 1979 eine gegenseitige Städtepartnerschaft mit Würzburg.

Lage[Bearbeiten]

Ōtsu (dt. großer Hafen) ist eine Großstadt am Südufer des Biwa-Sees in Kansai, Westjapan. Sie ist Verwaltungssitz der Präfektur Shiga.

Geschichte[Bearbeiten]

Ōtsu war von 667 bis 672 japanische Hauptstadt.

Partnerschaft[Bearbeiten]

Begründet wurde die Partnerschaft durch den Würzburger Dichter Max Dauthendey, den ein Japan-Besuch 1906 zu seinem Werk Die acht Gesichter am Biwasee inspirierte. Die japanische Übersetzung des Werkes erschien im Jahre 2004.

Eine originalgetreue Nachbildung eines großen Barock-Blumentopfes aus dem Hofgarten der Würzburger Residenz hat einen Ehrenplatz direkt vor dem Haupteingang des Ōtsuer Rathauses. Am Ufer des Biwasees befindet sich ein von Würzburger Zimmerleuten errichtetes Haus im fränkischen Stil mit einem kleinen Museum im 1. Stock sowie einer rustikalen fränkischen Gastwirtschaft mit Seeterrasse namens „Würzburg“.

Heute wird die Partnerschaft vor allem durch die Siebold-Gesellschaft mit Ihrem Vorsitzenden Wolfgang Klein-Langner gepflegt. Durch das Siebold-Museum darf Würzburg zahlreiche Gäste aus Japan begrüßen.

Widmung[Bearbeiten]

Nach Ōtsu wurde die Otsustraße im Stadtteil Heuchelhof benannt. Auch die beiden Japanischen Gärten entstanden aus der Partnerschaft heraus. Der Beitrag zur Landesgartenschau 1990 stellt in Miniatur die Landschaft um Ōtsu dar.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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