1940

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Ereignisse[Bearbeiten]

23. September
Der NSDAP-Gauleiter Otto Hellmuth aus Würzburg verlangt an diesem Tag vor Ort die sofortige Räumung der Heil- und Pflegeanstalt Werneck von den Patienten und beschlagnahmt die Gebäude für die Unterbringung von volksdeutschen Umsiedlern aus Bessarabien.
3. bis 6. Oktober
Insgesamt werden 777 Patienten aus Schloss Werneck verlegt. Ein großer Teil wird zur Ermordung abtransportiert. Ein Teil nach Lohr. Auch Würzburger/innen leben hier als Patientinnen und Patienten. Ein großer Teil von ihnen wird in Tötungsanstalten verlegt, wo sie im Rahmen der Krankenmorde (auch Aktion T4 oder Erwachseneneuthanasie) des NS-Regimes ermordet werden.
19. Dezember
Enteignung des bischöflichen Knabenseminars Kilianeum durch die NSDAP zugunsten der Polizeidirektion.
ohne konkretes Datum
  • Mit der Mainkanalisierung kommt es im Westen von Würzburg am Neuen Hafen zum Bau von fast 3 km Kai-Anlagen. Der Hafen wird in Betrieb genommen.
  • A 3: In den Jahren 1936 bis 1940 wird die Reichsautobahn von Oberhausen her nach Süden gebaut. Lückenschluss zwischen Limburg und Dierdorf am 15. Juni 1940.

Geboren[Bearbeiten]

26. Januar
Der spätere Leiter der Werkstattbühne Wolfgang Schulz wird in Ragnit/Memel in Ostpreußen geboren.
5. April
Klaus Detter, später Jurist, Richter am Bundesgerichtshof von 1985 bis 2005, wird in Würzburg geboren.
9. April
Prof. Dr. Dieter Salch, Honorarprofessor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, wird in Bad Mergentheim geboren.
27. Juli
Erich Felgenhauer, seit 1966 Mitglied des Würzburger Stadtrats, wird in Würzburg geboren.