Novum Dienstleistungszentrum
Das Novum Dienstleistungszentrum (ehemals Atrium Dienstleistungszentrum) ist ein geplanter dreiteiliger Gebäudekomplex zwischen Schweinfurter Straße und Pleichach. Es befindet sich zwischen dem noch nicht fertiggestellten Hotelturm und der Unterkunft des Technischen Hilfswerk (THW).
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[Bearbeiten] Name
Ursprünglich sollte der Gebäudekomplex Atrium Dienstleistungszentrum heißen. Da bei der Architektur jedoch ein besonders neuartiges Konzept verwirklicht werden soll, entschied sich der Bauherr für eine Umbenennung in Novum Dienstleistungszentrum.[1] Der Begriff "Novum" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "Neuigkeit".
[Bearbeiten] Planung
Bis etwa 2008 war auf dem ehemaligen Bahngelände die Franken-Industrie angesiedelt. Dann wurde zunächst ein Gesundheitszentrum geplant, das von der inzwischen insolvent gegangenen Gesundheitszentrum Würzburg GmbH und Co. KG verwirklicht werden sollte. Vier Jahre lang wurde das Projekt zum Bau eines Gebäudes mit 35 Praxen betrieben.
Nun soll das Novum Dienstleistungszentrum von der Bader Wohnbau GmbH erbaut werden wozu diese 25 Millionen Euro investieren will. Es sollen hier 400 Arbeitsplätze entstehen. Das 5-stöckige Novum wird etwa 25 000 Quadratmeter Nutzfläche umfassen. In das Erdgeschoss sollen Einzelhändler einziehen, die anderen Räumlichkeiten sollen Gastronomie, Tagungsräume, Büros und Arztpraxen beinhalten. Ab frühestens Herbst 2011 soll mit dem Bau begonnen werden. Der Bauherr Bader Wohnbau GmbH hat die vorherigen Jahre schon das Ringparkcenter I und II sowie das Mozart-Center auf der gegenüberliegendenen Straßenseite errichtet. Beauftragt wurde das Architekturbüro Baumschlager Eberle aus Österreich.
Zusätzlich ist auf dem Gelände ein sieben-geschossiges Parkhaus mit 800 Stellplätzen in Planung, das Ufer der Pleichach soll in dem Bereich renaturiert werden[2].
Auf Grund von Forderungen der Kommission für Stadtbild und Architektur soll der Gesamtkomplex nun in drei Einzelgebäude gegliedert werden. Darunter wird sich eine eingeschossige Tiefgarage mit 128 Stellplätzen erstrecken. Wegen einer möglichen Trinkwassergefährdung wurde ein zweites Garagenstockwerk abgelehnt. Mit den Erdaushubarbeiten wurde im September 2011 begonnen[1].
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks