Auguste Groß von Trockau

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Auguste Johanna Freiin Groß von Trockau (* 2. Juni 1845 Würzburg, † 27. Februar 1915 Würzburg) wurde unter dem Pseudonym Jutta Berthen als Schriftstellerin bekannt.

Leben[Bearbeiten]

Als ältestes Kind des Friedrich Groß von Trockau zu Würzburg geboren, erhielt sie ihre Bildung durch Erzieherinnen und Hauslehrer. Durch den Tod ihrer Mutter und der darauf folgenden zweiten Eheschließung ihres Vaters gingen ihre Vermögensverhältnisse zurück. Aufrund dieser Situation nahm sie eine Stellung als Erzieherin in Genua an. In Genua verbrachte sie zwei Jahre. Seit 1871 schrieb sie für verschiedene Zeitschriften. Ihr Erstlingswerk erschien 1877. Ihre Verhältnisse besserten sich durch Einnahmen aus festen Stellen und sie kehrte nach Würzburg zurück. Verstorben ist die adelige Schriftstellerin im Damenstift St. Anna zu Würzburg. Inwieweit ihre Werke biographische Züge beinhalten, ist nicht bekannt.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Epen der Erlösung. Literarische Skizze. Würzburg, 1877
  • Liebe und Leidenschaft. 1881
  • Tante Lisbeth. Einsiedeln, 1884
  • Ich heirate meine Tochter. Leipzig, 1885
  • Ewalds Roman. Salonstück. Berlin 1890, Felix Bloch.
  • Ein Nürnberger Kind. Ein Lebensbild als Roman. Würzburg, 1889
  • Elepenors Eheglück. Novelle aus der Künstlerwelt. 1892
  • Der Christbaum der Gnomen. 1900
  • Der Zug der Krippe. Berlin, 1900
  • Das Schwesterlein. Berlin, 1900

Quellen[Bearbeiten]

  • Sophie Pataky (Hrsg.): Lexikon deutscher Frauen der Feder. Eine Zusammenstellung der seit dem Jahre 1840 erschienenen Werke weiblicher Autoren, nebst Biographieen der lebenden und einem Verzeichnis der Pseudonyme. Nachdruck der Ausgabe Berlin, 1898. Pforzheim: Kiefer, 1987, ISBN 3-9801499-0-0

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]