Bundesstraße 19
Die Bundesstraße 19 (Abkürzung: B 19) führt vom geographischen Zentrum Deutschlands in Thüringen quer durch Franken nach Südosten bis Baden-Württemberg und über die Schwäbische Alb zurück nach Bayern, durch das bayerische Oberschwaben und das Allgäu, wo sie in den Allgäuer Alpen an der österreichischen Grenze endet.
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[Bearbeiten] Geschichte
Die heutige Bundesstraße 19 wurde bereits um 1780 zwischen Meiningen und Würzburg zu einer Chaussee ausgebaut, die fast schnurgerade durch die Berge führte und an der ehemals Freien Reichsstadt Schweinfurt vorbeiführte.
1815-1816 wurde die Hall-Gaildorfer Straße gebaut. [1]
Die 1932 eingerichtete Reichsstraße 19 führte ebenso wie die heutige Bundesstraße von Eisenach nach Oberstdorf. Die einzige Abweichung zur heutigen Streckenführung bestand darin, dass die Reichsstraße bis etwa 1937 über Bad Kissingen führte. Der Umweg über Bad Kissingen wurden ab 1937 den Reichsstraßen 286 und 287 zugeordnet.
[Bearbeiten] Verlauf von Werneck bis Würzburg
Von der Abfahrt Werneck der A 70 kommend führt sie nun zwischen der Bundesautobahn 7 (Flensburg bis Allgäu) und dem Main durch fränkisches Kernland bis Würzburg (158 km). (siehe auch Stadtring Süd)
Die Gesamtstreckenlänge der Bundesstraße 19 liegt bei 524 Kilometern.
Sie führt von Schweinfurt-West und der Ortsumgehung Werneck über Eßleben, Opferbaum, Bergtheim. Unterpleichfeld nach Estenfeld (Beginn der Kraftfahrstraße).
[Bearbeiten] Ausbauzustand im Raum Würzburg
Im Raum Würzburg ist sie zwischen der Autobahn A 7 und Autobahn A 3 vierspurig ausgebaut. Hierdurch wird starker Lkw-Verkehr durch Würzburg hindurch geleitet. Zwischen der Autobahnanschlussstelle Würzburg-Estenfeld und der Abfahrt Lengfeld ist die Bundesstraße Kraftfahrstraße. Im weiteren Verlauf bis zur Stadtgrenze Würzburg ist sie für Radfahrer und Leichtkrafträder gesperrt.
[Bearbeiten] Verlauf im Raum Würzburg
- (von Nord nach Süd)
Nach der Ortsdurchfahrt Unterpleichfeld und der Umfahrung von Kürnach unterfährt sie die Autobahn A 7 (AS 101 — Wü-Estenfeld)
- Anbindung des Gewerbegebiets Wachtelberg
- Abzweig Estenfeld (zur dortigen Würzburger Straße)
- Anbindung des Gewerbegebiets Fachmarktzentrum (zur Straße Am Handelshof; Hornbach, Media, Real SB u.a)
- Abzweig Am Sonnfeld (Die Anbindungsstraße mit Hessen- und Alte Würzburger Straße Am Sonnfeld unterquert die Bundesstraße. 2 autobahnähnl. Auffahrten mit Beschleungungsspuren. )
Passage von Lindleinsmühle (liegt nordöstl.)
- Greinbergknoten: Kreuzungen mit bzw. Anbindung der Schweinfurter Straße|Schweinfurter - (B 8), der Nürnberger - und in der Fortsetzung als Walther- mit der Gneisenaustraße
Die B 19 überquert als "Waltherstraße" die Eisenbahntrasse (Brückenbauwerk). Fußweg- und Radpassage von der Beethoven- zur Gneisenaustraße. Im weiteren Verlauf ist sie parallel zur Eisenbahntrasse in Richtung Westbahnhof und wird fünfspurig geführt.
- Kreuzung (gesperrt) mit der Annastraße/Siligmüllerstraße bzw. Salvatorstraße (bis hierher fünfspurig)
- Kreuzung mit der Rottendorfer Straße (Hier auch Zufahrtsmöglichkeit von der südl. Konradstraße)
Ab dieser Kreuzung heißt die B 19 Stadtring Süd
- Unterführung der Valentin-Becker- bzw. Seinsheimstraße
- Anbindung und Unterführung der Siebold- bzw. Zeppelinstraße
- Unterführung der Franz-Ludwig- bzw. Erthalstraße
- Abfahrt Kantstraße
- Zu-/Abfahrt zur Leubestraße (Ri. Norden)
- Zu-/Abfahrt zur Edelstraße (Ri. Norden)
- Totaltankstelle
- Zu-/Abfahrt zur Ebertsklinge (Ri. Norden)
- Zu-/Abfahrt zur Kantstraße (südl. Abschnitt)
Die B 19 überquert erneut die Eisenbahntrasse (Brückenbauwerk) und verläuft nun westlich davon.
- Anbindung / Kreuzung mit der Randersackerer Straße
Konrad-Adenauer-Brücke über den Main
- Kreuzung mit der Mergentheimer Straße
- Anbindung an die König-Heinrich-Straße bzw. KieseläckerwegResenstraße
- Überquerung des Leitengrabens (Brückenbauwerk)
- Parkplatz am Blosenbergweg
Brücke über den Heriedenweg
- Anbindung der Autobahn A 3 (AS 70, Heidingsfeld)
Brücke über das Reichenberger Tal
- Abzweig Giebelstädter Steige (Nähe Golf Club)
[Bearbeiten] Verlauf von Würzburg bis Schwäbisch Hall
Nach der Ortsdurchfahrt Würzburg (von Nord nach Süd) kreuzt sie die Bundesautobahn 3 (von Westen nach Osten; Niederlande–Passau) und stößt bei Streckenkilometer 189 auf die Landesgrenze nach Baden-Württemberg. Giebelstadt mit Herchsheim und Euerhausen, in den Main-Tauber-Kreis (Kfz-Kennzeichen TBB) Ortsumgehung Igersheim, Simmringen, Bernsfelden und Harthausen bis Mergentheim.
In Bad Mergentheim überquert die Straße das Taubertal und führt als „Schwäbische Dichterstraße“ durch die Hohenloher Ebene in die mittelalterliche Salz- und Münzstadt Schwäbisch Hall (bei Km. 257; daher der Ausdruck Heller). Dort trifft sie auf die Bundesstraße 14.
Die Gesamtstreckenlänge der Bundesstraße 19 liegt bei 524 Kilometern, wovon aber die Strecken, auf der sie zur Bundesautobahn hochgestuft (17 km) oder zur Landstraße herabgestuft ist (etwa 101 km), eigentlich abzuziehen wären.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Reichenberg (nächster Ort außerhalb WÜ an der Verknüpfung mit der A 3 )
- die historische Siligmüllerbrücke
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Rudolf Moser: Beschreibung des Oberamts Hall. Stuttgart 1847.
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