Bismarck-Turm

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Der Bismarckturm auf dem Steinberg

Der Bismarck-Turm wurde in den um 1900 angelegten Wäldchen errichtet. Der Ideegeber war Professor Dr. med Oskar Schultze.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage des Turmes

Der Turm liegt oberhalb des Weinbergs "am Stein" im Naturdenkmal "Steinbergsanlagen am Bismarckturm" (Bismarckwäldchen). Dieses Gebiet zwischen Reußenweg und Mittleren Schalksbergweg zählt zum Naherholungsgebiet von Grombühl. Zu Fuß kann man den Turm über die Rotkreuzsteige erreichen.

[Bearbeiten] Geschichte des Turmes

Oskar Schultze gründete einen Verein zur Errichtung einer Bismarck-Feuersäule. Die Stadt Würzburg rief einen Wettbewerb aus und es kam der preisgekrönte Entwurf "Götterdämmerung" des Architekten Wilhelm Kreis (*17.3.1873 in Eltville - + 13.8.1955 in Bad Honnef), zur Ausführung. Dieser Entwurf wurde 47mal ausgeführt und war der Sieger des von der Deutsche Burschenschaft ausgelobten Wettberwerbs im April 1899.

Die Ausführung des Baues, dessen Grundstein 1. April 1905 gelegt wurde lag in den Händen des Architekten Franz Ostberg. Die Bauarbeiten führte die Firma des Kommerzienrates und Baumeisters J. E. Weber aus.

[Bearbeiten] Baubeschreibung

Der Bau wurde in Muschelkalkstein aus den Steinbrüchen Eibelstadt, Randersacker und Sommerhausen errichtet.

Über den Eingang des 15m hohen Turmes ist ein vom Bildhauer Arthur Schleglmünig gearbeitetes Relief eingelassen, das den Reichsadler mit der Schlange der Zwietracht zeigt.

Eine steinerne Wendeltreppe führt zur Plattform des Turmes, der eine gusseiserne achteckige Feuerschale - angefertigt von der Eisenacher Firma Wiek - mit einen Durchmesser von 2,50m aufgesetzt ist.

Der Turm ist nicht mehr begehbar.

[Bearbeiten] Literatur

  • Sieglinde Seele, Lexikon der Bismarck-Denkmäler, ISBN 3-86568-019-4, Michael Imhof Verlag, 36100 Petersberg

[Bearbeiten] Weblinks