Blindeninstitutsstiftung

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Die Blindeninstitutsstiftung bietet für blinde und sehbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene schulische wie berufliche Bildung, Maßnahmen zur Integration sowie die Betreuung in Tagesstätten, Internaten und Heimen. Die Stiftung geht auf einen 1853 in Würzburg gegründeten Verein zurück und ist heute überregional tätig.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Blindeninstitutsstiftung geht zurück auf den "Verein zur Beförderung der Kreisblindenanstalt für Unterfranken und Aschaffenburg", der 1853 durch Graf Moritz von Bentheim-Tecklenburg in Würzburg ins Leben gerufen wurde. Der Verein eröffnete im November 1853 eine erste kleine Schul- und Ausbildungsstätte für Blinde am Pleicherkirchplatz. Im Februar 1854 wurde dann die Gründung eines Kreis-Blinden-Instituts durch das Kgl. Staatsministerium genehmigt, 1858 wurde von der bayerischen Regierung die Leitung übernommen. Der Verein blieb unter dem Namen Blindenobsorgeverein 1853 e.V. Förderer der Anstalt. 1923 fiel die Leitung an die örtlichen Gremien zurück. Die Einrichtungen in den Bereichen Erziehung und Unterricht sowie Beschäftigung und Verpflegung hilsbedürftiger Blinder wurden unter wechselnder Bezeichnung weitergeführt, seit 1954 als "Blindeninstitutsstiftung Würzburg".

1973 erhielt die Stiftung neue Aufgaben. Die Aktivitäten wurde dabei räumlich erweitert, es bestehen inzwischen Einrichtungen in München, Rückersdorf, Nürnberg, Regensburg, Kulmbach und Schmalkalden. Daher wurde der Zusatz Würzburg im Stiftungsnamen gestrichen.

[Bearbeiten] Einrichtungen und Angebote in Würzburg

In Würzburg betreut die Stiftung das Förderzentrum für Sehgeschädigte (Graf-zu-Bentheim-Schule), ein Heim für Kinder und Jugendliche, eine Therapieabteilung und einen Erwachsenenbereich (Werkstatt und Förderstätte für Sehgeschädigte mit Heim), einen mobilen Blinden- u. Sehbehindertendienst (MSD), eine Tagesstätte, ein Internat und Wohnheim, eine Frühförderstelle und eine Beratungsstelle mit Medienzentrum.

[Bearbeiten] Adresse

Ohmstraße 7
97076 Würzburg

[Bearbeiten] Weblink und Quelle

  • Homepage der Blindeninstitutsstiftung
  • Peter Kolb: Die unterfränkischen Stiftungen. Mainfränkische Studien Band 66. Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. Würzburg 2000. S. 58f