Brunnen im Landkreis
Brunnen im Landkreis Würzburg:
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[Bearbeiten] Aub
Der Röhrenbrunnen auf dem Marktplatz wird erstmals 1536 erwähnt. Damals ersetzte der sogenannte "Gumpbrunnen" aus Eichenholz einen noch älteren Holzbrunnen. 1737 wurde dann der heutige barocke Steinbrunnen durch Adam Baumann aus Randersacker geschaffen. Aus einem großen Wasserbecken erhebt sich mittig eine Säule mit vier seitlichen Wasserrohren, die durch schmiedeeiserne Träger gestützt werden. Bis 1898 diente der Brunnen insbesondere zur Trinkwasserversorgung. Die Roste zum Abstellen der Wassergefäße im Becken wurden erst in den 1950er Jahren entfernt.
[Bearbeiten] Erlabrunn
Der Erlenbrunnen ist der namensgebende Brunnen oberhalb des Ortes. Er wurde 2009 komplett neu gestaltet. Vom Überlauf aus fließt das Wasser in einer Röhre bis zum Dorfbrunnen in der Ortsmitte.
[Bearbeiten] Lindelbach (Gemeinde Randersacker)
Brunnenhaus aus dem Jahr 1720. Rechteckiger steinerner Brunnentrog mit gußeisenem Punpbrunnen. Der Brunnen steht vor einer Mauer und wird von eimem Dach überspannt, das vorn auf zwei Holzsäusen ruht.
[Bearbeiten] Ochsenfurt
Als Zisterne angelegter Ziehbrunnen im Hof des ehemaligen Landratsamts. Der Brunnenaufbau ist mit 22 Wappen des Domkapitels geschmückt, da sich hier ehemals ein Palast des Würzburger Domkapitels befand. 1549 wurde die Ziehbrunneneinrichtung geschaffen. Der Brunnen wurde nach der Säkularisation abgebrochen, im Jahr 1914 wieder aufgestellt.
Ochsenfurt beherbergt insgesamt noch ca. 18 öffentliche Brunnen.
[Bearbeiten] Randersacker
Randersacker verfügte einst über elf tiefe Brunnen, die in der Verantwortung der Viertelmeister standen. Alle wurden von unterirdischen Quellen gespeist. Die Brunnen wurden in ihrer Funktion als Trinkwasserspender erst mit der Wasserleitung aus dem Jahr 1929 überflüssig. Verblieben ist der Brunnen auf dem Flecken, ein Ziehbrunnen aus dem Jahr 1695, er ist jedoch nicht mehr funktionsfähig.
[Bearbeiten] Sommerhausen
- Der Dorfbrunnen (Ritter-Jörg-Brunnen) gegenüber dem Rathaus wurde 1574 errichtet und dient seit jeher als Treffpunkt der Bevölkerung. Aus einem achteckigen Wasserbecken ragt eine quadratische Säule hervor, die in eine Rundsäule mit Wasserausläufen übergeht. Obenauf steht die Sandsteinfigur des Ritters Hans-Jörg, ergänzt um einen Löwen zu seinen Füßen. Der Bunnen wurde 1953 renoviert.
- Katharinenbrunnen
[Bearbeiten] Tückelhausen (Stadt Ochsenfurt)
Im Wirtschaftshof der Kartause Tückelhausen befinden sich zwei steinerne, polygonale Brunnenbecken aus dem Jahr 1715. Mittig sind sie mit barocken Figuren geschmückt.
[Bearbeiten] Veitshöchheim
Der älteste Brunnen der Gemeinde ist der Martinsbrunnen, auch Märzebrünnle genannt.
[Bearbeiten] Quelle
Kaiser/Worschech: Alte Brunnen in Unterfranken. Echter Verlag, Würzburg 1986.