Bundesstraße 8

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Die B 8 bei Höchberg. Blick vom Ortsausgang Richtung Waldbüttelbrunn

Die Bundesstraße 8 (Abkürzung: B 8) durchquert Landkreis und Stadt Würzburg von Westen her aus dem Landkreis Main-Spessart kommend, um im Osten des Kreises die Grenze zum Landkreis Kitzingen zu überschreiten.

Geschichte[Bearbeiten]

Diese von Frankfurt nach Würzburg führende Straße wurde bereits im Jahr 839 als „heristrata“ (Heerstraße) erwähnt. Später war es die Poststraße von Brüssel nach Prag. Sie wurde nach französischem Vorbild als Chaussee geschottert und im 20. Jahrhundert als asphaltierte Bundesstraße 8 ausgebaut.

Ausbau im Landkreis[Bearbeiten]

Im Jahre 1750 begann der Ausbau der Straße zur Chaussee auf dem Streckenabschnitt Kitzingen–Markt Bibart. Einige Jahre später wurde auch die anschließende Strecke von Kitzingen nach Würzburg mit Kunstbauten neu trassiert, um das starke Gefälle an der Roßsteige zu umgehen. Dieser 1764 bis 1766 gebaute Streckenabschnitt führte zwischen Gerbrunn und Biebelried auf einem aufgeschütteten Damm mit mehreren Brücken durch sumpfiges Gelände im Haslachtal. Aufgrund statischer Probleme an den steinernen Brücken wurde die Trassenführung 1770 aufgegeben und eine neue Streckenführung über Rottendorf gebaut. Reste der früheren Straßenführung über Gerbrunn haben sich als technisches Denkmal mit der Römerbrücke bis heute erhalten. Bis 1775 wurde der Abschnitt Würzburg–Bischbrunn-Oberndorf, damals noch über Lengfurt, ausgebaut.

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Westlich von Würzburg[Bearbeiten]

im Stadtgebiet Würzburg[Bearbeiten]

Östlich von Würzburg[Bearbeiten]

  • weiter südlich an Rottendorf vorbei
  • Zufahrt Rottendorf-Ost
  • Abzweig Bundesstraße 22
  • weiter in Richtung Biebelried im Landkreis Kitzingen

Besondere Merkmale[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Liste der Bundesstraßen in Deutschland