Diskussion:Hofstraße

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Es verhält sich doch genau anders herum: es handelt sich um die geplante Achse "Fürstbischöfliche Residenz - Marienfestung", bei der der Dom "irgendwie" im Wege stand. Balthasar Neumann konnte das Problem nicht "umschiffen" und schaffte nicht mehr, als die Hofstraße von einem Gäßchen zu einer Prachtstraße auszubauen - bis zum Paradeplatz. --AlteAnsicht (Diskussion) 17:24, 27. Dez. 2012 (CET)

Interessante, durchaus plausible Information! Bau diese doch direkt in den Artikel ein. Und nenn am besten dazu deine Quelle bei den Einzelnachweisen. Schöne Grüße, --Jan (Diskussion) 17:33, 27. Dez. 2012 (CET)
Die Residenz wurde aber doch erst gebaut, als die restliche Stadt (innerhalb der Mauer) schon komplett verbaut war. Es kann also nie als Achse zwischen Residenz und Festung gedacht gewesen sein, höchstens als "Verlängerung" der Domstraße. Aber was genau stört dich denn am Artikel? Darin ist die Geschichte und der Ausbau ja gar nicht erwähnt. Die Gasse bestand schon vor der Residenz. Wenn sie im 18. Jahrhundert erweitert und ausgebaut wurde, kannst du das ja ergänzen. Sehe da aber keinen Widerspruch zum bisherigen Text.--Daniel (Diskussion) 17:43, 27. Dez. 2012 (CET)
Die Nähe der Residenz zum Dom war eines der Argumente der Standortwahl, und um diese Verbindung zu verbessern, ließ Neumann gegen teils massiven Widerstand der betroffenen Hausbesitzer die damals krumme Gasse zur "Hofstraße" begradigen und verbreitern. Sie war genau auf das Zentrum des Mittelbaus orientiert und eröffnete von dort aus wiederum den Blick auf die Grabkapelle des Hauses Schönborn. (Quelle: Geschichte der Stadt Würzburg, Hrsg.: Ulrich Wagner, Band 2, S. 286) --Wolfgang (Diskussion) 17:59, 27. Dez. 2012 (CET)
Der "Widerspruch" besteht m.E. darin, daß das heutige Erscheinungsbild der Straße auf die städtebaulichen Pläne Balthasar Neumanns zurückgeht, und diese fraglos auf die fürstbischöflichen Ambitionen, einem absolutistischen Weltbild städtebauliche Gestalt zu verschaffen - vorhandene städtische Bebauung war da bekanntermaßen kein Hinderungsgrund. Die Residenz ist "nur" ein Teil davon. Hindernis war gewiß nicht die dichte Bebauung sondern der Umstand, daß dem Interessen der Adeligen, Domherren und innerstädtischer Klöster entgegenstanden haben dürften, die gewiß nicht freiwillig bereit waren, ihren Grundbesitz (Adels- und Domherrenhöfe) einfach so herauszugeben. Jedenfalls ist die Residenz nicht als Solitär am Stadtrand geplant gewesen sondern als Bezugspunkt einer barocken (damals modernen) Stadt, von der eben nur wenig realisiert wurde. Daher ist m.E. die Hofstraße von der Residenz aus zu beschreiben.--AlteAnsicht (Diskussion) 18:09, 27. Dez. 2012 (CET)
Der "Straßenverlauf" beschreibt den Verlauf der Straße immer stadtauswärts. --Wolfgang (Diskussion) 18:16, 27. Dez. 2012 (CET)
Der Verlauf ist allgemeingültig und daher stadtauswärts. Abschnitte wie "historische Bedeutung" und "Geschichte" können die obige Interpretation aber durchaus hervorheben.
Dass beim Bau der Residenz ein städtebaulicher Bezug zur Festung mittels Straßenverbindungen hergestellt werden sollte ist mir bislang nicht bekannt (wenn es dazu eine Quelle gibt, wäre ich interessiert). Wichtiger war doch der Bezug zwischen Dom und Residenz, als religiöses bzw. weltliches Machtzentrum des Bischofs, wobei der Dom als ja älter und im Standort vorgegeben war (dass er "im Weg stand" ist doch eine etwas gewagte These). Der Ausbau der Hofstraße war aber eine nachvollziehbare städtebauliche Maßnahme. Ich kann hier eigentlich kein Problem für den Artikel erkennen. --Anna-Klara (Diskussion) 14:11, 28. Dez. 2012 (CET)
Wenn ich meine Quelle dazu wiederfinde, baue ich sie ein.--AlteAnsicht (Diskussion) 15:24, 1. Jan. 2013 (CET)

Erweiterung[Bearbeiten]

Man sollte die Domherrenhöfe dort erwähnen. Außerdem könnte man folgendes Bild einbinden: Datei:Lageskizze-Domherrnhöfe.jpg, oder verwirrt das, da nicht beschriftet? --Daniel (Diskussion) 22:01, 27. Dez. 2012 (CET)

Ich notier es mir mal, kann bei Gelegenheit die Höfe entlang der Straße im Text mit reinnehmen (und was davon noch erkennbar ist). Irgendwo müsste ich noch die Originalkarte haben, kann ja die Hofstraße dort hervorheben und nochmal extra hochladen. Hab nur grad erst noch ein paar andere Themen in Bearbeitung. --Anna-Klara (Diskussion) 13:59, 28. Dez. 2012 (CET)
Ich habe die Domherrenhöfe als Unterpunkt zur Geschichte eingefügt. --Wolfgang (Diskussion) 14:21, 28. Dez. 2012 (CET)
Das ging ja fix :) Habe mir erlaubt, es noch ein wenig auszubauen. Fraglich finde ich jedoch die Aussage, dass die "Nähe zum Dom" ein Hauptargument für den Standort der Residenz gewesen sei (auch wenn das in der genannten Quelle steht). Natürlich war Zentrums- und Domnähe wichtig. Aber war das Hauptargument nicht vielmehr der Bedarf an so großen Flächen? Innerhalb der Bischofsmütze war so ein Vorhaben wohl kaum möglich und drum herum war eben das Rennweger Gebiet am wenigsten besiedelt. Der Ausbau der Hofstraße war letztlich einfach eine Folge der Standortentscheidung. Das nur am Rande und als Überlegung, das gehört aber vielleicht auch eher in den Residenzartikel selbst. --Anna-Klara (Diskussion) 18:00, 28. Dez. 2012 (CET)
Eines der Argumente für die Auswahl des Standortes der Residenz war die Nähe zum Dom und welche noch ausbaubare Fläche wäre näher gewesen wie das Rennweger Gebiet? Höchstwahrscheinlich wäre der Ausbau der Hofstraße nicht so forciert worden, wäre der Residenzstandort ein anderer gewesen. Ich denke, die damaligen Entscheidungsträger hätten keinen besseren Standort finden können. Was mich wundert ist, dass die Domherren beim Ausbau der Hofstraße nicht mehr Widerstand geleistet haben. Da hatte wohl jemand sehr viel Macht oder hat geschmiert.
Vielen Dank für den geschichtlichen Ausbau. Hast Du klasse gemacht! --Wolfgang (Diskussion) 18:42, 28. Dez. 2012 (CET)
Wobei mir ganz nebenbei noch folgende Frage kam: War das ganze Residenzgelände inkl. Hofgarten denn vor dem Residenzbau schon in bischöflichem Besitz? --Anna-Klara (Diskussion) 21:22, 28. Dez. 2012 (CET)
Nenne mir die Grundstücke in der Altstadt, die nicht der katholischen Kirche gehören. ;-)
Interessante Frage von Dir. Können wir gerne mal recherchieren. Hast Du schon in der Geschichte der Stadt Würzburg nachgeschaut? --Wolfgang (Diskussion) 22:02, 28. Dez. 2012 (CET)
War mir nur so spontan gekommen, hab noch gar nichts dazu nachgesehen. Für heute mach ich erst mal Schluss, wünsche eine gute Nacht. --Anna-Klara (Diskussion) 22:15, 28. Dez. 2012 (CET)
Laut diesem Bild befand sich dort (zumindest früher) ein Hof, leider habe ich kein neueres Bild gefunden. --Daniel (Diskussion) 23:48, 28. Dez. 2012 (CET)
Es stand tatsächlich noch etwas zur Standortwahl in der "Geschichte der Stadt Würzburg". Hab das direkt im Residenz-Artikel mit eingebaut. Es findet sich dabei aber noch keine Information, ob das Gelände bereits im bischöflichen Besitz war oder erworben wurde. --Anna-Klara (Diskussion) 11:08, 29. Dez. 2012 (CET)

Fußgängerzone[Bearbeiten]

Die Hofstraße wurde heute von Mitarbeitern der Stadt Würzburg umbeschildert. Ein Teil ist nun Fußgängerzone und die Richtung der Einbahnstrasse wurde geändert. Da ich dort heute geschäftlich unterwegs war sind mir doch einige Geisterfahrer entgegen gekommen. War in der Bibrastrasse früher ein Rechtsfahrgebot in die Hofstrasse, ist dort nun ein Linksfahrgebot. Sollte man also aufnehmen, dass man nun nicht mehr vom Paradeplatz bis zur Balthasar-Neumann-Promenade fahren kann. War hier heute vielleicht irgendwas in der Main-Post darüber gestanden? Bin kein Abonennt....--Tarabas789 (Diskussion) 17:32, 10. Nov. 2014 (CET)

Steht bereits seit letzter Woche im Artikel unter „Besondere Merkmale“. --Wolfgang (Diskussion) 17:36, 10. Nov. 2014 (CET)
Upps, Sorry überlesen :-))--Tarabas789 (Diskussion) 17:43, 10. Nov. 2014 (CET)
Hi, habe die Karten auf OSM mal entsprechend angepasst. Bisher führte aber die Kettenstraße als Einbahnstraße zur Hofstraße. Wurde das geändert? --Daniel (Diskussion) 20:55, 10. Nov. 2014 (CET)
Hallo Daniel, hier die Pressemitteilung der Stadt Würzburg. Die Stelle über die „Kettengasse“ habe ich grün markiert. Sie steht auch so in unserem Artikel.
„Pressemitteilung Stadt Würzburg
07.11.2014
Teilstück der Hofstraße:
Ausweisung als Fußgängerzone
Am Montag, 10. November 2014 wird das Teilstück der Hofstraße zwischen Maxstraße und Balthasar-Neumann-Promenade für den Individualverkehr gesperrt und als Fußgängerzone ausgewiesen. Die Zufahrt zur privaten Tiefgarage Mozartschule ist für Berechtigte von der Maxstraße kommend möglich. Die Ausfahrt aus der Kettengasse in die Hofstraße ist nicht mehr erlaubt.
Weiterhin wird die Einbahnrichtung in der Hofstraße zwischen Domerpfarrgasse und Maxstraße gedreht. Die Einbahnrichtung verläuft künftig von Ost nach West, also von der Maxstraße in Richtung Paradeplatz. Der Radverkehr kann wie bislang in Gegenrichtung fahren.
Auf die geänderte Verkehrsführung wird in den Zufahrtsstraßen hingewiesen.
In der Sitzung des Stadtrates vom 3. Juli 2014 wurde die Einführung einer Fußgängerzone in der Hofstraße zwischen Maxstraße und Balthasar-Neumann-Promenade sowie die Drehung der Einbahnrichtung in der Hofstraße zwischen Domerpfarrgasse und Maxstraße beschlossen. Die Drehung der Einbahnrichtung erfolgt bis zur endgültigen baulichen Herstellung der Fußgängerzone Hofstraße.“
Liebe Grüße sendet --Wolfgang (Diskussion) 21:04, 10. Nov. 2014 (CET)
das bedeutet eigentlich, dass die Kettenstraße nun keine Einbahnstraße mehr ist (sonst kommt man ja nicht mehr raus). Aber wenden kann man da drin auch nicht, oder? --Daniel (Diskussion) 21:18, 10. Nov. 2014 (CET)
Ist das dann eigentlich die kleinste Fußgngerzone Deutschlands?--95.117.180.12 23:43, 10. Nov. 2014 (CET)