Eichhornstraße
Die Eichhornstraße zweigt am oberen Markt von der Schönbornstraße ab und mündet auf Höhe der Theater- in die Semmelstraße. Dort bildet die Kreuzung von Theater-, Textor- und Semmelstraße einen belebten Platz.
Die Eichhornstraße gehört zu den historischen Straßenzügen der Altstadt als Verbindung zwischen Stadtzentrum und Hauger Viertel. Den Namen erhielt sie jedoch erst Anfang des 19. Jhd. nach den ehemaligen Höfen Zum Roten Eichhorn bzw. Zum Schwarzen Eichhorn. An die Höfe erinnert noch eine Wandplastik, die zwei Eichhörnchen zeigt.
Nach Westen setzen sie jenseits vom Markt die Rückermainstraße bzw. die Marktgasse in Richtung Mainufer fort.
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[Bearbeiten] Verkehr
Die Zufahrt von der Theaterstraße ist für den Verkehr gesperrt. Zwischen Spiegel- und Martinstraße ist die Eichhornstraße als Einbahnstraße in Richtung Markt ausgewiesen. Kurz vor der Mündung in die Schönbornstraße befindet sich eine Zufahrt zur Marktgarage. Hier beginnt die Fußgängerzone.
[Bearbeiten] ÖPNV
Von der Spiegelstraße zur Dominikanergasse queren die Buslinie 6 und der 16er die Eichhornstraße. Nächste Station ist die Haltestelle Spiegelstraße.
[Bearbeiten] Berühmte Bewohner
An den Nobelpreisträger Karl Landsteiner erinnert eine Tafel am ehemaligen Quelle-Haus.
[Bearbeiten] Frühere Einrichtungen
- 1920 eröffnete das Central-Café und Central-Hotel. 1929 entstand daraus das Centraltheater, das als Variété und Kabarettbühne von überregionaler Bedeutung war. 1955 wurde die Einrichtung als CC-Filmtheater neu eröffnet, es bestand bis 2003 als CC-Kino-Center. An dem Standort befand sich einst der "Hof zum Kleebaum", der als Gasthaus über 600 Jahre bestand (bis 1860).[1]
- Ab 1851 befand sich in der Eichhornstraße für einige Jahre die Gewerbehalle des Polytechnischen Zentralvereins.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bruno Rottenbach: Würzburger Straßennamen. Band I. Fränkische Gesellschaftsdruckerei GmbH, Würzburg 1967. S. 23