Fritz Koch

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dr. Fritz Koch (* 1. März 1896 in Würzburg; † 16. Januar 1967 in Miesbach) war ein deutscher Jurist und Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Fritz Koch nahm nach dem Abitur ab 1914 als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Danach studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Rechtswissenschaften und promovierte zum Dr. jur. Von 1924 bis 1945 praktizierte er als Rechtsanwalt in Würzburg und Aschaffenburg und war bis 1946 auch zeitweilig Richter in Aschaffenburg. 1946 wurde Koch Präsident am Landgericht in Aschaffenburg und war seit 1947 zusätzlich Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Fritz Koch war Mitglied im Stadtrat von Aschaffenburg.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Am 18. Dezember 1950 wurde Fritz Koch als Staatssekretär im Staatsministerium der Justiz in die von Ministerpräsident Hans Ehard geführte bayerische Landesregierung berufen. Der neue Ministerpräsident Wilhelm Hoegner ernannte ihn am 14. Dezember 1954 zum Staatsminister der Justiz. Am 16. Oktober 1957 schied Fritz Koch nach der Bildung einer Koalition aus CSU, FDP und dem Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE) aus der Regierung aus.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fritz Koch (SPD) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.