Gedächtnislauf

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Der Würzburger Gedächtnislauf ist ein Lauf in Gedenken an die Flucht tausender Würzburger bei der Bombardierung der Stadt am 16. März 1945.

In Furcht vor dem Angriff der Alliierten und dem nachfolgenden Feuer flohen viele Stadtbewohner mainabwärts in die nächstgelegenen Ortschaften bis nach Gemünden welches über 40 km entfernt liegt. Im Andenken daran initiierte Erich Kunkel 1995 den Würzburger Gedächtnislauf. In den Folgejahren wurde bis 2010 der Lauf von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) organisiert. Seit 2011 wird der Lauf von der Laufgemeinschaft (LG) und Kolping Mainfranken veranstaltet.

Die Anmeldung zur Teilnahme am Lauf ist kostenlos, es wird aber um eine Spende für bedürftige Kinder und Familien in der Region gebeten. Beginnend an der Talavera gibt es vier mögliche Endpunkte für den Lauf. Die kürzeste Strecke endet nach 9 Kilometer in Margetshöchheim. Relativ nah beieinander liegen die Endpunkte in Himmelstadt (21 Kilometer) und Karlstadt (28 Kilometer). Wer die Strecke bis zum Ende läuft erreicht nach 44 Kilometern Gemünden.

2011 beteiligten sich am 19. März rund 400 Teilnehmer an dem Lauf. Sieger war bereits zum achten Mal Gerald Lehrieder von der LG Würzburg.

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