Geroldshausen

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Geroldshausen
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 313 m ü. NN
Fläche 10,4 km²
Einwohner 1.325
Bevölkerungsdichte 127 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 137
Anschrift Hauptstraße 13, 97256 Geroldshausen
Telefon 09366 - 510
Telefax 09366 - 980813
E-Mail gemeinde@geroldshausen.de
Webseite http://www.geroldshausen.de
1. Bürgermeister Josef Schäfer (Geroldshauser Liste)
Wappen
Wappen Geroldshausen.png
Siegelmarke im Königreich Bayern

Geroldshausen ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern.

Ortsteile[Bearbeiten]

Evangelisch-Lutherische Kirche mit dem Rathaus in Geroldshausen
Bahnhofsgebäude Geroldshausen

Neben der namensgebenden Gemeinde wurde am 1. Mai 1978 der Ortsteil Moos eingemeindet.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung findet die Gemeinde 1252 in Urkunden aus Hohenlohe. Am 22. Juli 1345 wurde ein Vertrag zwischen Kraft III. von Hohenlohe-Weikersheim und dem Bischof von Würzburg Otto von Wolfskeel geschlossen, der Geroldshausen dem Halsgericht Albertshausen zuteilte. Dieser Vertrag bezog sich auf Gewalt und Recht, die nun von an die Wolffskeel auch in Geroldshausen ausübten. Besitzungen hatten sie nur wenige und besaßen den „Zehnt“ über wenige Grundstücke. Das Bürgerspital besaß zwei große Güter, die erst 1836 verkauft wurden.

Geschichtliche Bedeutung erlangte Geroldshausen 1525, als die „Schwarze Schar Florian Geyers“ auf dem Rückzug im Bauernkrieg letzte Kämpfe gegen die bischöflichen und ritterlichen Verfolger ausfocht. Im 15. Jahrhundert war Geroldshausen noch katholisch und gehörte zur Pfarrei St. Michael (Kirchheim). Ein Jahrhundert später setzen die Herren von Wolffskeel einen evangelischen Pfarrer in Uengershausen ein und somit wurde Geroldshausen, das zu dieser Pfarrei gehörte, ebenfalls evangelisch. Bis zur Aufhebung der Reichsritterschaft 1803 gehörte die Gemeinde der Familie der Wolffskeel in Rottenbauer. Ab 1806 gehörte Geroldshausen zum Großherzogtum Würzburg und fiel zusammen mit diesem 1814 an das Königreich Bayern. Anlässlich der Reform des Zuschnitts der bayerischen Bezirksämter trat das Bezirksamt Ochsenfurt am 1. Januar 1880 die Gemeinde an das Bezirksamt Würzburg ab.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Geteilt durch einen silbernen Wellenbalken; oben in Rot ein Strauß von drei gestielten silbernen Rosen mit goldenen Butzen, unten in Blau ein goldener Doppelhaken.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die drei Rosen sind dem Wappen der Freiherren von Wolfskeel entnommen, die vom Spätmittelalter bis zum Ende des Alten Reichs 1803 von den Bischöfen von Würzburg mit Geroldshausen belehnt waren. Der Doppelhaken stammt aus dem Wappen des Würzburger Klosters Oberzell, das seit dem 12. Jahrhundert in Moos begütert war. Bischof Embricho (1127 bis 1146) beurkundete 1130 das Kloster Zell, das um 1150 zur Abtei erhoben wurde und das bis zur Säkularisation 1803 das einzige Prämonstratenserkloster in diesem Rang in Franken war. Der Wellenbalken symbolisiert den Moosbach, den Klingenbach und Riedbach (Tauber). Zudem liegt die Gemeinde an der Wasserscheide zwischen Main und Tauber. Die Farben Silber und Rot sind die Farben des Hochstifts Würzburg und verweisen auf dessen Landesherrschaft.

Religion[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Geroldshausen/Abzweig Bahnhof, Geroldshausen/Schule
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Geroldshausen


Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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