Historische Befestigungsanlagen in Stadt und Landkreis
Historische Befestigungsanlagen in Würzburg und Umgebung gibt es zahlreiche. Manche dominieren Stadt- und Ortsbilder wie etwa die Festung in Würzburg oder die Stadtmauern vieler kleiner Orte, andere sind ein/umgebaut, nur noch rudimentär vorhanden oder bereits völlig verschwunden.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Würzburg
[Bearbeiten] Festung Marienberg
- Bergfried (Uhrturm)
- Wolfskeelsche Ringmauer (innere Burgmauer)
- Halsgraben
[Bearbeiten] Türme
- Marienturm
- Kiliansturm (auch "Michaelsturm")
- Küchenturm
- Randersackerer Turm (auch "Sonnenturm")
- Maschikuliturm
[Bearbeiten] Tore
- Äusseres Höchberger Tor (Greiffenklautor)
- Echtertor
- Inneres Höchberger Tor (Guttenbergtor)
- Neutor
- Scherenbergtor
- Schönborntor
[Bearbeiten] Bastionen
- Bastion Bellona
- Bastion Cäsar
- Bastion Mars
- Bastion St. Georg
- Bastion St. Johann Nepomuk
- Bastion St. Johann Baptist
- Bastion St. Michael
- Bastion St. Nikolaus
- Bastion St. Sebastian
- Bastion "Wer da?"
- Echterbastei
- Niederwall
- Reichsravelin
- Teufelsschanze (Redoute)
- Werk Frankenland
- Werk Höllenschlund
- Werk Teutschland
[Bearbeiten] Stadtmauern (Mittelalter-Neuzeit)
Die frühe Befestigung der rechtsmainischen Stadt umfasste das Gebiet der sogenannten Bischofsmütze, dessen Zentrum der Dom bildete. Ab ca. 1200 umschloss die Stadtmauer auch die Vorstädte Sand, Pleich und Haug. 1350 wurden weitere Gebiete in Pleichach und Haug in die Stadtbefestigung einbezogen.
Ab 1656 erfuhr die Stadt unter Johann Philipp von Schönborn eine deutliche Erweiterung, die Stadtbefestigung wurde in Form von massiven Mauern und weiten Gräben erneuert. Um die Mauern erstreckte sich das Glacis als freies Schussfeld. Diese Fläche wurde später zum Ringpark umgestaltet.
Die Stadtmauer der damals eigenständigen Stadt Heidingsfeld ist großteils erhalten.
[Bearbeiten] Burg(en)
- Schenkenburg mit dem bis heute erhaltenen Schenkenturm, erstmals erwähnt im Jahr 1276.
[Bearbeiten] Landkreis Würzburg
[Bearbeiten] Stadt- und Ortsbefestigungen
- Eibelstadt - Stadtmauer
- Frickenhausen - Stadtmauer
- Ochsenfurt - Stadtmauer
- Sommerhausen - Stadtmauer
- Thüngersheim - Stadtmauer
[Bearbeiten] Burgen und (befestigte) Schlösser
- Acholshauen (abgegangen)
- Aub - Schloss
- Baldersheim (bei Aub, Reichelsburg, Reichelsburg, Reigirberg, Ruine)
- Brattenstein - Burgrest
- Burgerroth - Alter Berg (bei Aub, Altenberg, Wallburg)
- Burggrumbach - Burg
- Darstadt - Schloß
- Erlabrunn - Ruine Burg Falkenberg auf dem Volkenberg (Burgrest, bestand bis 12. Jh.)
- Erlach - Wasserschloss
- Erbshausen - Schlosshügel (abgegangen)
- Eßfeld
- abgegangene Burg. Bereits im 16. Jahrhundert als Burgstall bezeichnet. Auf dieser Burg wohnte und starb der Minnesänger Reinmar von Zweter
- Frickenhausen am Main - Bilstein (Burgrest)
- Gaukönigshofen - Auf der Burg (abgegangen)
- Gelchsheim - erbaut 13. Jh. / Neubau 20. Jh.
- Giebelstadt - Friesenhäuser Schloss (befestigt?)
- Giebelstadt - Geyerschloss
- Giebelstadt - Zobelschloss
- Guttenberg - Burgrest
- Helmstadt - abgegangene Burg
- Hettstadt - abgegangene Burg
- Ingolstadt - Kautzenturm (Überrest der Burg)
- Ingolstadt - Unteres Schloss (abgegangen)
- Kleinochsenfurt - abgegangen Burg
- Klingen - Klingenstein (bei Bieberehren, abgegangen)
- Neubrunn - Schloss
- Oberhofen - (bei Sonderhofen, abgegangene Burg)
- Ochsenfurt - Schlösschen
- Reichenberg - abgeganene Burg
- Reichenberg - Schloss
- Remlingen - Castell'sches Schloss
- Remlingen Würzburger Schloss
- Rimpar - Schloß Grumbach
- Röttingen - Altenburg (abgegangene Burg)
- Röttingen - Brattenstein (Überrest einer Burg)
- Sommerhausen - Schloss
- Strüth - Schönstein (bei Röttingen, abgegangene Burg)
- Thüngersheim - Etzburg (abgegangen)
- Thüngersheim - Ravensburg (Ravenstein, Rabensburg, Burgrest)
- Veitshöchheim - Echter-Schloss (abgegangen)
- Veitshöchheim - Reinstein-Schloss (abgegangen)
[Bearbeiten] Wehrkirchen (Kirchenburgen)
- Acholshausen (St. Bartholomäus)
- Bolzhausen (St. Andreas)
- Eibelstadt (St. Nikolaus, Befestigungsrest)
- Erlabrunn (St. Andreas, Befestigungsrest)
- Euerhausen (Giebelstadt, St. Nikolaus)
- Gaurettersheim (St. Michael, verschwunden)
- Güntersleben (St. Maternus)
- Holzkirchhausen (St. Ägidius)
- Hopferstadt (St. Peter und Paul)
- Obereisenheim
- Randersacker (St. Stephan)
- Remlingen
- Sommerhausen (St. Bartholomäus)
- Theilheim (St. Johannes Baptist)
- Thüngersheim (St. Michael)
- Uettingen
- Unterpleichfeld (St. Laurentius)
- Winterhausen (St. Nikolaus)
[Bearbeiten] Friedhofsbefestigungen
- Kleinochsenfurt (Maria im Schnee)
- Osthausen (bei Gelchsheim, St. Laurentius)
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Literatur
- Max H. von Freeden, Festung Marienberg, Stürtz Verlag, Würzburg 1982, ISBN 3-8003-01873-2 (erste Auflage mit Quellenapparat erschien 1952)
- Franz Seberich: Die Stadtbefestigung Würzburgs Band 1 - Die mittelalterliche Befestigung mit Mauern und Türmen, 1962, 308 S. = Mainfränkisches Heft 39
- Franz Seberich: Die Stadtbefestigung Würzburgs Band 2 - Die neuzeitliche Umwallung, 1963, 268 S. = Mainfränkisches Heft 40
- Franz Seberich: Das Stadtmodell ‚Würzburg um 1525’ im Mainfränkischen Museum, 1968, 28 S. = Mainfränkisches Heft 50
- J. B. Kessler, "Das Schenken-Schloß (bei Würzburg)", erschienen in Archiv des histor. Vereines von Unterfranken Bd. 11, Würzburg 1851, Heft 1 S. 97-124, 1 Tafell, S. 97 - 124
- Johann B. Keßler, "Das Schenken-Schloß zwischen Oberdürrbach und Veitshöchheim", Thein, Würzburg 1850, 30 S., Monographie. BVB-Nummer: BV008079385
- Michael Müller, "Das Schenken-Schloß und die Stadt Würzburg im Bauernkriege 1525, mit e. bisher ungedr. Urkunde als Beil., Bonitas-Bauer, Würzburg 1863, 14 S., Monographie BVB-Nummer: BV008079386
- Karl Kolb: Wehrkirchen und Kirchenburgen in Franken. 2. Auflage. Echter, Würzburg 1981, ISBN 3-921056-16-0