Johann Wolfgang van der Auvera

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Johann Wolfgang von der Auwera (* 1708 in Würzburg; † 1756 in Würzburg) – auch van der Auwera - war ein bedeutender Bildhauer des Rokoko in Mainfranken.

Auwera hielt sich – nach der Ausbildung in der Werkstatt seines Vaters - von 1730 an sechs Jahre lang in Wien auf. Nach 1738 übernahm er die künstlerische Leitung der Innendekoration der Würzburger fürstbischöflichen Residenz. Gemeinsam mit Balthasar Neumann reiste er in die Rheinlande und die Niederlande.

Auwera schuf zusammen mit Antonio Giuseppe Bossi einen Dekorationsstil, der als Würzburger Rokoko bezeichnet wird. Er war der Lehrmeister von Johann Michael Fischer.

[Bearbeiten] Werke

  • Innenausstattung der Würzburger Residenz
  • Hochaltar der Schlosskirche von Schloss Augustusburg in Brühl
  • Figuren zum Hochaltar im Dom zu Worms
  • Mitarbeit an der Gestaltung des Klostergartens Ebrach
  • Hochaltar der Pfarrkirche St.Cäcilia in Heusenstamm
  • Hochaltar im Kloster Tückelhausen bei Ochsenfurt
  • Hochaltar der Pfarrkirche St. Jakob in Burgwindheim
  • Epitaph für Friedrich Karl von Schönborn (früher Bamberger Dom, heute Mainfränkisches Museum, Würzburg)

Lukas von der Auwera war einer der Brüder von Johann Wolfgang von der Auwera.

Kreuzigungsgruppe (1762–66) neben der Mauritiuskirche in Wiesentheid


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