Juliuspromenade

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Juliuspromenade, Blick in Richtung Barbarossaplatz

Die Juliuspromenade beginnt nahe des Alten Kranen, wo Mainkai und Kranenkai aufeinander treffen. An dieser Kreuzung befand sich der Ochsenplatz, der noch in einigen Stadtplänen erwähnt ist. Die Promenade erstreckt sich in gerader Linie bis zum Barbarossaplatz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Zur Zeit der mittelalterlichen Stadtbefestigung zog sich hier ein Graben entlang der Stadtmauern. Die Linie bildete eine Seite des Fünfecks des sogenannten Bischofshuts. Zudem floß hier die Kürnach vom Bürgerspital kommend in Richtung Main. Im 14. Jhd. wurde der Graben aufgeschüttet und die Allee entstand an seiner Stelle. Zunächst trug sie den Namen "Graben", dann "Untere Promenade". Mitte des 19. Jhd. wurde die Straße dann nach Julius Echter von Mespelbrunn benannt, der auch Stifter des anliegenden Juliusspitals war. 1847 wurde für ihn ein Denkmal errichtet, das sich an der Einmündung der Schönbornstraße befindet. Gegenwärtig ist die Juliuspromenade nur noch eine Halballee, hat also nur noch eine Baumreihe.

[Bearbeiten] Verkehr

Die obere Juliuspromenade (entlang des Juliusspitals) gehört zur Fußgängerzone, wird aber von Straßenbahnen und Bussen durchfahren. Dort befindet sich eine große Haltestelle für die Strabalinien 1, 2, 3, 4 (nur im Abend- und Sonntagsverkehr) und 5 sowie für die Buslinien 6, 9 (verkehrt nicht ganzjährig) und 16.

Die untere Juliuspromenade bis zur Koellikerstraße kann auch vom Individualverkehr genutzt werden, seitlich befinden sich Parkplätze. In diesem Abschnitt befindet sich auch die Haltestelle Ulmer Hof der Linien 2 und 4.

Alle Haltestellen an der Promenade sind behindertenfreundlich ausgebaut und mit dynamischen Fahrgastinformationen augestattet.

[Bearbeiten] Sehenswertes

[Bearbeiten] Zivilschutz

In der Tiefgarage Juliusgarage befindet sich eine von drei großen Würzburger Zivilschutzanlagen. Die im Normallfall als Autogarage genutzte Mehrzweckanlage (MZA) verfügt bei Schutzraum-Funktion über 2100 Schutzplätze.

[Bearbeiten] Quellen

  • Bruno Rottenbach: Würzburger Straßennamen Band I, Fränkische Gesellschaftsdruckerei, Würzburg 1967, S. 9

[Bearbeiten] Kartenausschnitt

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