Leighton-Barracks

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Mit Leighton-Barracks wird das Gelände der ehemaligen US-Kaserne im Osten Würzburgs bezeichnet. 2008 zogen die Streitkräfte von dem Standort ab. Ein Teil des Areals wird inzwischen von der Universität genutzt. Zudem soll hier künftig der neue Stadtteil Hubland entstehen sowie die Landesgartenschau 2018 stattfinden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Von 1945 bis September 2008 besaß Würzburg eine Garnison der US-Streitkräfte. Es existierten vier Kasernen, die Emery Barracks (bis 1990), die Hindenburg-Kaserne (bis 1990), die Faulenberg-Kaserne (bis 2006) und die Leighton Barracks (bis 2008), in denen bis zum Jahr 2006 circa 6.000 Soldaten mit 3.000 Familienangehörigen angesiedelt waren. Die Leighton Barracks waren von 1945 bis 1955 und von 1996 bis 2006 der Sitz des Hauptquartiers der 1. US-Infanteriedivision, der „Big Red One“, eines gepanzerten Großverbandes in Stärke von vier Brigaden, von denen zuletzt drei in Franken und der Oberpfalz (u. a. Schweinfurt, Kitzingen, Vilseck) und die 4. Brigade in Fort Riley in Kansas stationiert waren. Zuvor waren Teile der 3. US-Infanteriedivision von 1958 bis 1996 sowohl in Würzburg, als auch in Schweinfurt,Kitzingen sowie anderen ehemaligen Standorten der US-Streitkräfte in Deutschland stationiert.

Öffentlich zugänglich war das Gelände ausschließlich zum jährlichen deutsch-amerikanischen Volksfest, das zuletzt 2001 stattfand.

[Bearbeiten] Abzug der Streitkräfte

Seit 2004 ist der beabsichtigten Abzug der amerikanischen Soldaten aus Unterfranken bekannt. Anfang 2009 erfolgten die Übergabe der Leighton Barracks. Bis September 2008 zogen alle Streitkräfte der US-Armee ab.

[Bearbeiten] Weitere Nutzung

Das Gelände von 134,5 Hektar wurde am 14. Januar 2009 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben. Die Stadt Würzburg plant auf einem Großteil der Fläche Umgestaltungs- und Ausbaumaßnahmen für ein neues Wohngebiet "Hubland", das in Zukunft bis zu 4500 Bewohner aufnehmen soll. Der Stadtrat hat dem Rahmenplan für die Baumaßnahmen im April 2011 zugestimmt[1]. 2018 soll angrenzend an das Wohngebiet auf 25 Hektar des Ex-Leighton-Geländes die Landesgartenschau stattfinden.

Einen Teil des Geländes erwarb der Freistaat Bayern zum Ausbau des Universitätscampus am Hubland. Der 39 Hektar umfassende neue Campus Hubland Nord wurde im April 2011 gemeinsam mit dem neuen Hörsaal- und Seminargebäude am Hubland offiziell in Betrieb genommen.[2] Der Campus soll spätestens 2018 an die derzeit geplante Straßenbahnlinie 6 angeschlossen werden. Als Zwischenlösung wurde die Line 10 zum Campus Nord verlängert.

[Bearbeiten] Straßenverzeichnis

Die Straßen auf dem Gelände des Leighton Barracks wurden ursprünglich mit amerikanischen Namen (insbesondere Namen früherer US-Präsidenten) belegt. Im Zuge der Konversion zu Campus und Wohngebiet werden sie wie folgt umbenannt:

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Kartenausschnitt

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[Bearbeiten] Einzelnachweise


Der Abschnitt "Geschichte" basiert auf dem Artikel Würzburg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.