Leonhard Frank

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Der Schriftsteller Leonhard Frank vor 1929
Leonhard Frank

Dr. h.c. Leonhard Frank (* 4. September 1882 in Würzburg; † 18. August 1961 in München) war ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor.

Frank ist einer der bedeutendsten sozialkritischen und pazifistischen Erzähler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er schrieb in einem sparsamen und sachlichen Stil, dem es gleichwohl gelingt, eindringlich die gesellschaftlichen und psychischen Abhängigkeiten seiner Figuren darzustellen. Seine Werke sind geprägt von seiner politischen Vorstellung eines solidarischen und humanen Zusammenlebens der Menschen. Sie können stilistisch zwischen Expressionismus und Sachlichkeit eingeordnet werden. Eine Besonderheit seines Gesamtwerks ist die psychologische Vertiefung seiner Charaktere und der behandelten Themen.

Leben[Bearbeiten]

Leonhard Frank wurde 1882 als viertes Kind des Schreinergesellen Johann Frank und seiner Ehefrau Marie, Geburtsname Bach (* 1852 in Lipprichhausen bei Uffenheim), in Würzburg geboren und wuchs dort unter beengten kleinbürgerlichen, aber nicht „ärmlichen“ Verhältnissen [1] auf.

Nach Volksschulbesuch, abgebrochener Schlosserlehre bei einem Fahrradmechaniker und einer kurzen Tätigkeit als Labordiener am Würzburger Juliusspital studierte er ab 1905 in München an der Akademie der Bildenden Künste mit Hilfe zweier Stipendien Malerei und hielt sich dabei mit verschiedenen Hilfsjobs am Leben. Er hielt sich in der Schwabinger Bohème-Szene im Umfeld des Psychiaters und Freud-Schülers Otto Gross auf (Café Stefanie) und gehörte zu den Besuchern des Monte Verità von Ascona. Zeitweilig wohnte er bei dem Lyriker und späteren DDR-Kulturminister Johannes R. Becher in der Bad Uracher Künstlerkolonie.

1910 brach Frank das Kunststudium ab und siedelte nach Berlin über, wo er seine spätere erste Frau, die Wienerin Lisa Ertel (eigentl. Luise Elisabeth Erdelyi) kennenlernte (Heirat im Februar 1915). In Berlin bewegte er sich im Umfeld der sogenannten Neopathetiker, zu denen Kurt Hiller, Jakob van Hoddis, Georg Heym, Ernst Blass und andere gehörten. 1912 erschienen erste Erzählungen von Frank in der Schaubühne und der damals von Alfred Kerr betriebenen Zeitschrift PAN.

1914 hatte er mit seinem im Sommer diesen Jahres erschienen ersten Roman Die Räuberbande einen großen Erfolg in Deutschland. Für dieses Werk erhielt er bereits Ende 1914 den mit 1000 Reichsmark dotierten Fontane-Preis. [2]

Als Sozialist und entschiedener Pazifist ohrfeigte er 1915 in einem Berliner Café den sozialdemokratischen Journalisten Felix Stössinger, weil dieser öffentlich die Versenkung des britischen Passagierschiffs RMS Lusitania durch deutsche U-Boote (Resultat: 1198 Tote) als „größte Heldentat der Menschheitsgeschichte“ bezeichnet hatte. Aufgrund dieser Tat und der Strafverfolgung dafür emigrierte Frank in die Schweiz. Hier beendete er die Novelle Die Ursache, eine eindeutige Stellungnahme gegen die Todesstrafe und schrieb mehrere kurze Novellen gegen den Krieg, die 1917 in der Schweiz unter dem Sammeltitel Der Mensch ist gut erschienen. In Deutschland verboten musste dieses Buch illegal hierher eingeführt werden und wurde dann von Kriegsgegnern weiterverbreitet. Die bekannte Schauspielerin Tilla Durieux veranstaltete kurz nach Erscheinen eine Lesung aus dem Buch, die die etwa 300 Zuhörer dermaßen aufrüttelte, dass sie nur mit Mühe davon abgehalten werden konnten, mit Protestrufen gegen den Krieg über den Potsdamer Platz in Berlin zu ziehen. Eine der stark beeindruckten Zuhörerinnen war Käthe

Im November 1918 wurde ihm für „Der Mensch ist gut“ von Heinrich Mann der Kleist-Preis zugesprochen.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 beteiligte er sich an der Münchner Räterepublik als Anhänger von Kurt Eisner und Gustav Landauer und war zeitweilig Mitglied im Vollzugsausschuss des Arbeiter- und Soldatenrates. Nach der brutalen Niederschlagung der Rätebewegung in München Anfang Mai 1919, bei der Frank verwundet wurde, kehrte er nach Berlin zurück, lebte zwischenzeitlich aber auch in München, Würzburg und Wien. In Berlin arbeitete Frank als freier Schriftsteller bis 1933. Der Tod seiner ersten Frau 1923 führte zu einer schweren Schaffenskrise. Erst nach etwa einem Jahr findet er zurück zum Schreiben und verkehrt im kulturellen Milieu Berlins, z. B. in den Künstlerlokalen Schwannecke und Schlichter und im Eden-Café des gleichnamigen Hotels in Zoo-Nähe. Frank engagiert sich im Komitee Künstlerhilfe der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH) von Willi Münzenberg und dem oppositionellen Schriftstellerzirkel „Gruppe 1925“ (u. a. Johannes R. Becher, Alfred Döblin, Bertolt Brecht).

1928 wurde Frank in die Preußische Akademie der Künste zu Berlin gewählt. 1929 heiratete er die aus Odessa stammende Übersetzerin Elena Maqenne Penswehr. Im selben Jahr wurde der Sohn Andreas geboren. Ab 1928 ist Frank nicht nur als Schriftsteller tätig, sondern schreibt auch Drehbücher für verschiedene Filme. Beeindruckend ist seine Bearbeitung des Karamasoff-Stoffs für den Film „Der Mörder Dimitri Karamasoff“ mit Fritz Kortner in der Hauptrolle. Mit Georg Wilhelm Pabst ist er an dem Antikriegsfilm „Niemandsland“ beteiligt, der zu wütenden Attacken von Nationalisten und Nazi-Faschisten führt und aufgrund deren Druck von der Reichsregierung verboten wird.

Mit Beginn des Dritten Reiches emigrierte Frank nach kurzem Zwischenaufenthalt in München 1933 zum zweiten Mal. Er geht über Zürich und London nach Paris. Seine Bücher fielen in Deutschland der Bücherverbrennung im Mai 1933 zum Opfer. 1934 wurde ihm, u. a. wegen der Unterzeichnung des Saaraufrufs deutscher Intellektueller, die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. 1936 reist er gemeinsam mit Thomas Mann aus Anlass des 80. Geburtstags von Sigmund Freud nach Wien.

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 wurde er wie alle deutschen Exilanten von den französischen Behörden interniert, zunächst in Paris, dann in der Nähe von Blois. Zwischenzeitlich freigelassen, wurde er mit dem Überfall von Nazi-Deutschland auf Belgien und die Niederlande im Mai 1940 wieder von der französischen Polizei verhaftet und mit ca. 1000 anderen Exilanten in einer ehemaligen Sardinenfabrik in Audierne bei Quimper, Bretagne interniert. Der Internierung und zu befürchtenden Auslieferung an die Nazis entzog er sich kurz vor Eintreffen der deutschen Truppen durch Flucht. Zunächst zu Fuß, später mit dem Fahrrad und zuletzt per Zug flüchtete Frank zusammen mit dem Journalisten Leo Lania und einem weiteren Leidensgenossen, unter permanenter Lebensgefahr, durch die deutschen Linien nach Marseille. Er hat dies später in seinen Romanen „Mathilde“ und „Links, wo das Herz ist“ ausführlich beschrieben. Der 1941 von Frank begonnene Roman „Mathilde“ ist seiner damaligen Geliebten, der Schriftstellerin und Tänzerin Maria Meinen gewidmet, die ihn während seiner Flucht finanziell unterstützte.

Auch in Marseille lebte er, ohne Einkommen und ohne gültige Papiere, in Furcht vor der französischen Polizei, vor der Auslieferung an die Gestapo und der Ermordung in einem Konzentrationslager. In dieser Zeit hat er engen Kontakt mit Walter Mehring. Mit Unterstützung seiner Geliebten Maria Meinen und verschiedener Hilfskomitees, z. B. des unter Beteiligung von Erika und Thomas Mann in New York gegründeten Emergency Rescue Committee (ERC), konnte er schließlich mittels eines gefälschten tschechoslowakischen Reisepasses über die Pyrenäen, Spanien und Portugal in die USA flüchten (1940). Hier arbeitete er auf Vermittlung des European Film Fund von Ernst Lubitsch und William Dieterle als Drehbuchautor bei Warner Brothers in Hollywood, ohne jedoch Erfolg und Anerkennung zu finden.

In den USA wurde Frank permanent vom FBI und der Einwanderungsbehörde überwacht, weil er in deren Augen ein gefährlicher Kommunist bzw. „violently pacifist“ war. Zudem entsprach sein Privatleben nicht den damals in den USA herrschenden Moralvorstellungen. Nach einem Umzug 1945 nach New York, kehrte er 1950 wieder nach Deutschland zurück. Das FBI setzte die Überwachung Franks auch in Deutschland fort. Zuvor hatte er mit dem 1949 in Amsterdam erstmals erschienenen Roman „Die Jünger Jesu“ einen der wenigen zeitgenössischen Romane geschrieben, die sich der unmittelbaren Nachkriegssituation in Deutschland annehmen. Mit Sympathie schildert er Not und Wiederbeginn im zerstörten Würzburg, kritisiert aber zugleich die aufkommenden neofaschistischen Bestrebungen. Dies brachte ihm die Feindschaft eines Teils der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit ein. Frank ließ sich schon kurz nach der Ankunft, da ihm auch von der Würzburger Bevölkerung eine solche Ablehnung entgegentrat [3], in München nieder, wo er bis zu seinem Tode ansässig blieb, und wurde Mitglied der Deutschen Akademie der Schönen Künste und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. In München fand er Anschluss an den literarischen Tukan-Kreis um Erich Kästner.

1952 heiratete er zum dritten Mal: 1947 hatte er in den USA die ehemalige Schauspielerin Charlott London, geb. Jäger, kennen- und lieben gelernt, die seither die Frau an seiner Seite war. Da beide damals verheiratet waren, konnte die Hochzeit aber erst nach Vollziehung der Scheidungen stattfinden. Trauzeuge der Eheschließung war Franks langjähriger Freund Fritz Kortner, Schauspieler und Regisseur. Zur Hochzeit erschien auch sein letztes großes Werk, der autobiografische Roman „Links, wo das Herz ist“.

Ehrungen, Nachwirken[Bearbeiten]

1918 (oder 1920) erhielt Leonhard Frank für „Der Mensch ist gut“ den Kleist-Preis. Neben der Silbernen Stadtplakette der Stadt Würzburg 1952, dem Kulturpreis der Stadt Nürnberg 1953, dem großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität Berlin/DDR 1957, verlieh ihm die DDR für sein Gesamtwerk den Nationalpreis I. Klasse im Jahre 1955. Die UdSSR ehrte ihn 1960 mit der Tolstoi-Medaille.

Allen Ehrungen zum Trotz wurde es für Frank immer schwieriger in der Bundesrepublik zu publizieren. Er gehörte zu den Persönlichkeiten, die über die Nazi-Zeit und deren Verbrechen nicht schweigen wollten, die nicht vergessen wollten, dass zahlreiche NS-Täter problemlos in der Bundesrepublik Karriere machen konnten. Man nahm ihm übel, dass er den „anderen“ deutschen Staat besuchte und dass er sich im Westen in der Bewegung „Kampf dem Atomtod“ engagierte. Seine Gesammelten Werke erschienen im damals von Walter Janka geleiteten Aufbau-Verlag der DDR. Als Janka später bei der SED in Ungnade fiel und verhaftet wurde, wurde Frank als Emissär u. a. von Katia Mann und Hermann Hesse in Ost-Berlin vorstellig, allerdings vergeblich.

Leonhard Frank verstarb in München und wurde auf dem Nordfriedhof in München, Ungererstr. 130, beigesetzt.

Werke[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

  • Die Räuberbande, 1914
  • Der Bürger, 1924
  • Das Ochsenfurter Männerquartett, 1927
  • Bruder und Schwester, 1929
  • Von drei Millionen drei, 1932
  • Traumgefährten, 1936
  • Mathilde, Amsterdam 1948
  • Die Jünger Jesu, 1947
  • Links wo das Herz ist, 1952 (autobiographischer Roman, Rezension s.u. Weblinks)

Novellen[Bearbeiten]

  • Die Ursache, 1915
  • Der Mensch ist gut',' 1917. Gleicher Titel für eine Novellensammlung zus. mit: „Im letzten Wagen. An der Landstraße. Der Beamte. Die Schicksalsbrücke. Atmen“ Querido Querido, Amsterdam, 1936
  • Der Vater, 1918
  • Die Mutter 1919
  • An der Landstraße 1925
  • Die Schicksalsbrücke 1925, mit den Erzählungen:
    • Der Beamte
    • Zwei Mütter
  • Im letzten Wagen E. Rowohlt, Berlin 1925, 1926. (Siehe auch 1929: Absturz. Nachkriegsaufl. bei Reclam, Leipzig teilweise mit einem Kurzessay von Alfred Polgar über Leben und Werk LF.s. von 3 Seiten. Diese Ausgaben sind bibliographisch allein daran zu erkennen, dass der Untertitel „Erzählung“, im Singular, lautet, Seitenzählung 52 S. - Alle Ausgaben mit dem Plural „Erzählungen“ mit 69 S. enthalten dieses Nachwort nicht, trotz identischer Reihen-Nummer RUB 7004 für beide Editionen) Bulgarische Ausgabe: 1964. Mehrere engl. Ausg.
    • Absturz Reclam, Leipzig 1929. Ident. mit Im letzten Wagen - Wieder in: Neue deutsche Erzähler (Bd. 1) (Max Brod u.a.) Paul Franke, Berlin o.J. (1930) sowie weitere Nachkriegs-Aufl. bei Reclam, Leipzig. Seit 1929: Reclams Universal Bibliothek 7004. Die Ausg. mit diesem Titel enthalten stets Polgars Nachwort.
  • Karl und Anna 1927 (1928 von Joe May unter dem Titel „Heimkehr“ verfilmt)
  • Der Streber u. a. Erzählungen 1928
  • Die Entgleisten 1929
  • Deutsche Novelle 1954 (begonnen im Sommer 1944 in Kalifornien) [4]
  • Das Portrait 1954
  • Berliner Liebesgeschichte 1955
  • Michaels Rückkehr 1957
  • Kurzgeschichten, 1961 (enthält: „Der Hut, Fünf Pfennige, Katholizismus, Der Erotomane und die Jungfrau, Die Flucht, Liebe im Nebel, Ein unerklärliches Erlebnis“)

Dramen[Bearbeiten]

  • Die Ursache, (Bühnenfassung) 1929
  • Karl und Anna, (Bühnenfassung) 1929
  • Hufnägel, 1930
  • Der Außenseiter, 1937
  • Maria, 1939
  • Die Kurve 1955
  • Die Hutdynastie, 1955
  • Baccarat, 1957
  • Ruth, 1960

Kurzgeschichten[Bearbeiten]

  • Der Hut
  • Jahrmarkt
  • Atmen
  • Das Porträt
  • Fünf Pfennige
  • Emil Müller
  • Der Heiratsvermittler
  • Berliner Liebesgeschichte

Verfilmungen[Bearbeiten]

Literarische Vorlage

  • 1928: Heimkehr – nach der Novelle „Karl und Anna“
  • 1928: Die Räuberbande - nach „Die Räuberbande“
  • 1931: Niemandsland
  • 1947: Desire Me – nach der Novelle „Karl und Anna“
  • 1958: Der Prozeß wird vertagt – nach der Novelle „Michaels Rückkehr“
  • 1963: Die Ursache (DDR), nach „Die Ursache“ (1915).
  • 1964: Chronik eines Mordes – nach dem Roman „Die Jünger Jesu“
  • 1972: Deutsche Novelle. (BRD) – nach „Deutsche Novelle“ (1954)
  • 1974: Die Kurve. (DDR) – nach „Hufnägel“ (1930)
  • 1976: Der Mörder. (DDR) – nach „Die Ursache“ (1915)
  • 1978: Das Männerquartett. (BRD) – nach dem Roman „Das Ochsenfurter Männerquartett“
  • 1979: Ende vom Lied – zweiteiliger DDR Fernsehfilm - 1. Teil Ochsenfurter Männerquartett - 2. Teil Von drei Millionen drei
  • 1980: Der Mörder (BRD) – nach „Die Ursache“ (1915)
  • 1984: Die Frau und der Fremde – nach der Novelle „Karl und Anna“

Drehbuch

  • 1931: Der Mörder Dimitri Karamasoff

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1914: Theodor-Fontane-Preis für Die Räuberbande
  • 1918: Kleist-Preis für Der Mensch ist gut (erst 1920 überreicht)
  • 1928: Wahl zum Mitglied der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste
  • 1952: Silberne Stadtplakette der Stadt Würzburg
  • 1953: Preis der Stadt Nürnberg
  • 1955: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur
  • 1957: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 1957: Ehrendoktorwürde (Dr. phil. h.c.) der Ost-Berliner Humboldt-Universität
  • 1960: Tolstoi-Medaille

Erinnerung an Leonhard Frank in Würzburg[Bearbeiten]

  • Metallskulptur: Spitze Feder am Hubland in der Grünanlage oberhalb der Maurmeierstraße. Geschaffen von Bildhauer Joachim Koch und aufgestellt 1982 zum 100. Geburtstag von Leonhard Frank.[5]
  • Bronzebüste: Büste Leonhard Franks auf einem Steinsockel, ursprünglich im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgestellt. Die Büste steht aktuell in der Stadtbücherei.

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Glaubrecht: Studien zum Frühwerk Leonhard Franks. Bonn 1965.
  • Schriftenreihe der Leonhard Frank-Gesellschaft e.V. Würzburg (detaillierte Angaben auf den Webseiten, siehe Links).
  • Elisabeth Lutz-Kopp: mitten entzwei-gebrochen. Gerolzhofen 1995.
  • Walter Fähnders (Hrsg.): Expressionistische Prosa. Ein Studienbuch. Bielefeld 2001.
  • Walter Fähnders: Das leidenschaftlichste Buch gegen den Krieg. Leonhard Frank: Der Mensch ist gut. In: Von Richthofen bis Remarque: Deutschsprachige Prosa zum 1. Weltkrieg. Hrsg. Thomas F. Schneider/Hans Wagener. Amsterdam, New York 2003, S. 71-84.
  • Charlott Frank: Sagen was noch zu sagen ist. Frankfurt/Berlin 1992.
  • Fritz Kortner: Aller Tage Abend. Berlin 2005.
  • Kurt Illing (Hrsg.): Auf den Spuren der Dichter in Würzburg. 1992.
  • Christian Schmeling: Leonhard Frank und die Weimarer Zeit. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1989.
  • Hans Steidle: Von ganzem Herzen links. Die politische Dimension in L. Franks Werk. Illustrationen Jürgen Hochmuth. (Schriftenreihe der LF-Ges., Heft 15) ISBN 3-932404-15-7 Würzburg 2005. Beschreibung: [1] → Schriftenreihe → 15
  • Alexander Stephan: Im Visier des FBI. Stuttgart u.a. 1995.
  • Dieter Sudhoff: Fremde Mädchen - Geschichten der Leidenschaft. Berlin 2007.
  • Hans Steidle: Leonhard Frank und Würzburg. Würzburg 2007, ISBN 978-3-87717-794-5.
  • Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, ISBN 978-3-462-03962-7. (Zu Frank S. 176-179)
  • Michael Henke: Würdigungen und Irrtümer. Zwei neue Bücher und Leonhard Frank./ Hans Steidle: Garten und Gärtnerei als literarische Motive bei Leonhard Frank. Würzburg 2009, ISBN 978-3-932404-17-7. (Schriftenreihe der Leonhard-Frank-Gesellschaft, Heft 17). (enthält u.a. eine Besprechung des Buchs von Weidermann)
  • „Leonhard Frank“. In: Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.
  • Richard Zürrlein: Literatur im provinziellen Umfeld, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günther Krenig, Band 5/2, Echter-Verlag, Würzburg 2002, S. 377-466; S. 403-407 und 431 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Richard Zürrlein: Literatur im provinziellen Umfeld, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Band 5/2, Echter-Verlag, Würzburg 2002, S. 377-466, S. 403 f. und 456, Anm. 72
  2. Richard Zürrlein, a.a.O., S. 403
  3. Richard Zürrlein, a.a.O., S. 432
  4. Richard Zürrlein, a.a.O., S. 431
  5. Main-Post: Das letzte Wohnhaus steht in der Frankfurter Straße: Orte der Erinnerung an Leonhard Frank (03.04.2014)

Weblinks[Bearbeiten]

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