Mainwiesen

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Mainwiesen von der Brücke der Deutschen Einheit aus gesehen

Als Mainwiesen werden Abschnitte des Mainufers bezeichnet, die je nach Quelle unterschiedlich lokalisiert / dimensioniert werden:

  • In einzelnen Publikationen wird auch die Grünfläche entlang des Sanderauer Mainufers als Mainwiesen bezeichnet. Enlang des Ufers führen getrennt ein Rad- und ein zwei Fußwege (einer davon unmittelbar im Uferbereich des Mains). Diese Flächen dienen ebenfalls der Naherholung und werden im Sommer bevorzugt als Liegewiesen genutzt. Die Sanderauer Mainwiesen umfassen zwei Grillplätze und einen Spielplatz.
  • Andere Quellen (unter anderem das Gartenamt der Stadt Würzburg) bezeichnen als Mainwiesen zusammenfassend den Bereich zwischen der Stadtgrenze zu Zell am Main bis nach Randersacker beziehungsweise auf Heidingsfelder Seite bis zum ehemaligen Bayla-Gelände. Laut Gartenamt umfasst dieser Bereich 1100 Parkbäume auf 33 Hektar Fläche.[1]

[Bearbeiten] Baumfällaktion

Für Aufsehen sorgte die Ankündigung des Gartenamtes, 150 Holzpappeln im Bereich der Mainwiesen zu fällen. Die Fällaktion sei laut Gartenamt aus Sicherheitsgründen notwendig, da die rund 40-50 Jahre alten Bäume einen starken Grünast-Bruch im Sommer hätten. Dies wäre für die Nutzer der Grünanlagen gefährlich, da diese durch herabfallende Äste getroffen werden könnten. Im Bereich der Mainwiesen verläuft unter anderem auch der überregionale Main-Radweg.[1] Im Jahr 2012 wurden 50 der geplanten 150 Pappeln gefällt. Gegner der Fällaktion sprachen von einer "Pappel-Hysterie".[2] Betroffen von den Fällungen sind auch Bäume, die Würzburger Bürger gespendet haben. Die gefällten Bäume werden im Zeitraum von drei Jahren durch mindestens die gleiche Anzahl ersetzt.[3]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Main-Post: Mainwiesen: 150 Holzpappeln werden gefällt (12.12.2011)
  2. Main-Post: Experte spricht von Pappel-Hysterie (03.02.2012)
  3. Wuerzburg24.com: Neues Grün für die Mainwiesen (05.04.2012)