Margetshöchheim

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Margetshöchheim
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 170 m ü. NN
Fläche 6,67 km²
Einwohner 3.113 (2012)
Bevölkerungsdichte 486 Einwohner je km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 161
Anschrift Mainstraße 15, 97276 Margetshöchheim
Telefon 0931/46862-0
Telefax 0931/46862-30
E-Mail poststelle@vgem-margetshoechheim.bayern.de
Webseite http://www.margetshoechheim.de/
1. Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU)
Wappen
Wappen Margetshöchheim.png

Margetshöchheim ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern. Zusammen mit Erlabrunn formt Margetshöchheim die Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Ortsansicht Margetshöchheim flussseitig
Rathaus in Margetshöchheim
Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Margetshöchheim liegt am Main ca. 10 km nördlich von Würzburg. Westlich des Ortes befindet sich der Neuberg mit den Unterteilungen Im Buchert, Im Häslach, Steinmauer, Breite Heide und Bachberg. Im Südwesten grenzt der Scheckert an. Der Ort wird durch die Staatsstraße 2300 in einen westlichen und östlichen Teil gespaltet. Margetshöchheim hat eine Gesamtfläche von 668 Hektar.

Der Main und das relativ schmale Vorland des Mains werden von ansteigenden Hängen in Nord-Süd-Richtung begleitet, die an der westlichen Gemeindegrenze in plateauartige Hochflächen übergehen. Die Hangflächen sind reich strukturiert und von zum Teil schluchtartigen Rinnen in West-Ost-Richtung durchzogen. Der markanteste Einschnitt in den Hang verläuft parallel zur südlichen Gemeindegrenze, der sogenannten Bachwiese. Tiefster Punkt im Planungsgebiet ist der Main an der Gemeindegrenze im Norden (166 m ü. NN).

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnergemeinde von Margetshöchheim ist seit 1993 die Gemeinde Biéville-Beuville im nordfranzösischen Département Calvados.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nördlich liegen die Gemeinden Erlabrunn (3 km) und Leinach (5 km), Zell am Main im Süden sowie Veitshöchheim im Osten auf der gegenüberliegenden Mainseite.

Religion[Bearbeiten]

Im Ort befindet sich die katholische Kirche St. Johannes der Täufer sowie das evangelisches Gemeindehaus.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1227 als von Einwohnern von Hochheim links des Mains gesprochen wird. 1330 wurde der Ort Hochheim sanctae Margarethae genannt. 1814 fiel Margetshöchheim auch als Teil vom Großherzogtum Würzburg an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Zunächst befanden sich in der Region vier große Gutshöfe, es siedelten sich dann aber mehrere eigenständige Landwirte an. Zunächst überwog der Weinbau wurde aber dann ab 1830 langsam vom Obstbau abgelöst. Dieser erreichte seinen Höhepunkt in der 1960er und 70er Jahren, hat inzwischen aber wieder an Bedeutung verloren. Ab den 1980er Jahren bis in die 2000er wurden Flurbereinigungen durchgeführt.

Margetshöchheim wurde am 16. Juli 1754 von Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau zur Pfarrei erhoben. Am 27. Oktober 1865 wurde eine Margetshöchheimer Station des Franziskanerinnenkloster Maria Stern gegründet. Bis zum 13. Juli 2003 leiteten sie den Kindergarten des Ortes.

Im November 1918 schloss die Gemeinde einen Gasvertrag für Beleuchtung. Die erste Wasserleitung wurde am 27. Oktober 1922 in Betrieb genommen und ab 24. Oktober 1928 brannte elektrisches Licht.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Rot ein links gewendeter, golden bewehrter silberner Drachen, hinter dem ein silbernes Kreuz aufwächst, um dessen Stamm sich eine goldene Krone schlingt. Das Wappen wurde von Dipl.-Ing. Fritz Kretschmer aus Schweinfurt entworfen und am 15. Juni 1962 genehmigt.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Der Drachen, das Kreuz und die Krone sind die Attribute der heiligen Margareta und weisen auf sie als ursprüngliche Kirchen- und Dorfpatronin hin, von der sich auch der Ortsname ableitet. Die Farben Rot und Silber erinnern an die frühere Zugehörigkeit des Ortes zum Hochstift Würzburg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Für eine Gesamtübersicht siehe hier.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Margaretenfest, jährlich am vorletzten Wochenende im Juli
  • Fischfest
  • Margetshöchheimer Spargelfest

Veranstaltungsorte[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Margetshöchheim wird von der Staatsstraße 2300 in einen westlichen und östlichen Teil getrennt. Vor allem die Buslinie 520 bindet Margetshöchheim an Würzburg an. Auch die Buslinie 8068 nach Zellingen bedienen Margetshöchheim teilweise.

Margetshöchheim liegt am Maintal-Radweg und ist besitzt eine Fußgängerbrücke über den Main nach Veitshöchheim. Zuvor gab es an dieser Stelle lediglich einen Fährverkehr. Auch der Ludwig-Volk-Steg entspricht nicht mehr modernsten Sicherheitsstandards. Daher ist ein Neubau geplant, um den es aber Streitigkeiten mit der Nachbargemeinde gibt.

Die ICE-Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg durchquert das Gemeindegebiet mit der Maintalbrücke (Veitshöchheim), dem Neubergtunnel und dem Eichelbergtunnel.

Gastronomie und Hotels[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Nachdem sich das Kloster Maria Stern aus Margetshöchheim zurückgezogen hat ist der Kindergarten St. Johannes der einzige im Ortsgebiet. Er ist unter der Trägerschaft „Katholischen Kirchenstiftung St. Johannes d.T. Margetshöchheim“.

Zusammen mit den Gemeinden Erlabrunn, Zell und Leinach bildet die Volksschule Margetshöchheim eine Verbandsschule. Sie ist eine Grund- und Hauptschule.

Unternehmen[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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