Maria Schlimbach
Maria Schlimbach war eine der ersten Würzburger Stadträtinnen, sie leitete eine eigene höhere Mädchenschule und war Kreisvorsitzende des "Katholischen Deutschen Frauenbundes".
In den 1920er Jahren lebte sie im Haus Bibrastraße 5, wo sie auch ihr Bildungsinstitut "Lyzeum Maria Schlimbach" betrieb. Auch die Geschäftsstelle des "Katholischen Deutschen Frauenbundes" war in dem Gebäude angesiedelt. Im Würzburger Stadtrat hatte sie ein Mandat der Bayerischen Volkspartei inne. In nationalsozialistischer Zeit verlor sie - wie alle anderen Frauen im Stadtrat - ihr Mandat, wurde 1933 kurzzeitig in sogenannte Schutzhaft genommen. Ihre Schule konnte noch weiterbestehen bis sie 1937 mit der neuen städtischen höheren Lehranstalt für Mädchen zwangsvereinigt wurde.
[Bearbeiten] Quelle
Frauen in Würzburg. Stadtführer und Lesebuch. Hrsg. Stadt Würzburg. Echter-Verlag 1996