Michael Meisner

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Michael Meisner (1946)

Michael Meisner (* 5. November 1904 in Würzburg; † 20. September 1990 in Würzburg) war Jurist, Autor, kurze Zeit Oberbürgermeister der Stadt Würzburg und 1. Nachkriegs-Landrat des Landkreises Würzburg von 1946 bis 1949.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Gymnasialzeit studierte er Jurisprudenz und ließ sich nach dem Studium als Rechtsanwalt nieder. Der 40-Jährige Anwalt und Schriftsteller Michael Meisner kehrte nach dem Krieg Ende Mai 1945 in seine Heimatstadt Würzburg zurück.

Oberbürgermeister und Landrat in Würzburg[Bearbeiten]

Für den aus Gesundheitsgründen beurlaubten Oberbürgermeister Gustav Pinkenburg wurde Meisner in einer Wahl durch den Stadtrat zum Oberbürgermeister gewählt. Seine ehrenamtliche Amtszeit dauerte nur sechs Wochen vom 14. Juni bis 29. Juli 1946. Da Meisner zeitgleich das Amt des Würzburger Landrats innehatte, wurde am 16. August Hans Löffler vom Stadtrat für das Amt des Stadtoberhauptes gewählt. Von 1945 bis 1949 saß er als Mitglied des Kreistages im Landkreis Würzburg. Ab 1949 beendete Meisner seine politische Karriere und wechselte als Verleger zur Main-Post.

Verleger in Würzburg[Bearbeiten]

Von 1949 bis 1974 [1] stand Michael Meisner als Verleger am Ruder der Main-Post. Der Rechtsanwalt übernahm die Lizenz, welche die amerikanische Militärregierung vergeben hatte und verhalf bald seinem Jugendfreund Karl Richter zum beruflichen Wiedereinstieg in den Verlag. Die Doppelspitze Richter/Meisner prägt 20 Jahre lang die unterfränkische Presselandschaft.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Richard Zürrlein: Literatur im provinziellen Umfeld, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Band 5/2, Echter-Verlag, Würzburg 2002, S. 377-466, S. 420

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Gustav Pinkenburg Oberbürgermeister
1946
Hans Löffler