Spiegelstraße
Die Spiegelstraße befindet sich in der Würzburger Innenstadt und ist Teil der Verbindung zwischen Marktplatz und Mainfranken Theater. Sie zweigt von der Eichhornstraße ab und mündet in die Maxstraße bzw. den Kardinal-Faulhaber-Platz. Die Straßenführung in der jetzigen Form entstand zur Zeit des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg.
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[Bearbeiten] Geschichte & Namensherkunft
Die Straße trug historisch verschiedene Namen. In einem Lehensbrief von 1365 wird sie als "Seilergasse" bezeichnet. Die anliegende "Badstube zum Loche" gab der Straße in der Folge den Namen "Lochgasse" oder "Zu dem Loche". Die Straße führte als Sackgasse von der Eichhornstraße zum Katzenwickerhof (Standort des Mozart-Gymnasiums). Die spätere Bezeichnung Spiegelstraße wird dadurch erklärt, dass die Straße vom Zentrum aus gesehen zum Bürgerspital führte. Aus Spital- wurde dann im allgemeinen Sprachgebrauch Spiegelstraße.
Mitte des 19. Jhd. gab es einige bauliche Veränderungen, verbunden mit der Umgestaltung der Maxstraße und dem Abriss des Katzenwickerhofs. Damals entstanden am Areal des Katzenwicker die Maxschule und zwichen dem Gartenpavillon Ussigheim und dem damaligen Theater die "Schrannenhalle". Für letztere wurden neun Häuser abgebrochen, worunter sich auch die ehemalige Badstube befand.
Nach 1945 wurde die Verkehrsführung verändert, die teilweise zerstörte Schrannenhalle abgerissen, die Häuserfront am jetzigen Kardinal-Faulhaber-Platz wurde zurückversetzt und die Häuser entlang der Spiegelstraße neu errichtet.
[Bearbeiten] Sehenswertes
Gartenpavillon des Hofes Ussigheim. Das Barockjagdhaus aus dem Jahr 1710 diente einst geselligen Veranstaltungen. Es ist der einzige verbliebene Teil des ehemals großzügig angelegten Gebäudekomplexes des Domherrenhofs Ussigheim.
[Bearbeiten] Gastronomie/Unternehmen
[Bearbeiten] Quelle
- Bruno Rottenbach: Würzburger Straßennamen. Band I. Fränkische Gesellschaftsdruckerei GmbH Würzburg 1967. S. 24