Stadtbücherei Würzburg
Die Stadtbücherei Würzburg (Max-Heim-Bücherei) befindet sich seit 1952 im Falkenhaus am Marktplatz.
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[Bearbeiten] Angebotsübersicht
Die Stadtbücherei bietet im Falkenhaus über 180 000 Medien an. Sowohl Bücher als auch CDs, DVDs, Spiele, Noten, Zeitungen, Stadtpläne etc. Darüber hinaus gibt es mehrere Internetarbeitsplätze und ein Lesecafé. Es werden diverse Veranstaltungen im Bereich Kultur bzw. Bildung durchgeführt. Der Leseausweis kann in Form einer Monats- Quartals- oder Jahreskarte erworben werden. Für Kinder- und Jugendliche unter 16 ist er kostenlos erhältlich.
[Bearbeiten] Öffnungszeiten
Der zentrale Standort Falkenhaus ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
- Montag bis Freitag 10 - 18 Uhr (Donnerstag längere Öffnung: bis 19 Uhr)
- Samstag 10 - 15 Uhr
[Bearbeiten] Abteilungen
Die zentrale Stadtbücherei verfügt über folgende Angebotsbereiche:[1]
- Markt (Romane, Schöne Literatur, Reiseliteratur, Karten, Reisevideos, Sprachkurse, fremdsprachige Romane, Film, Theater, Tanz, Comics, Cartoons, Kabarett, Comedy)
- Lesecafé (Zeitungen, Zeitschriften, Getränkeautomat)
- Sachbücher (Medizin, Freizeit & Sport, Technik, EDV, Franken, Psychologie, Naturwissenschaft, Kunst & Literatur, Hörbücher)
- Information und Spielfilme (Internet, Lexika, Recht, Spielfilm-DVDs)
- Wirtschaft-Geschichte-Philosophie-Religion
- Kinder- und Jugendbücherei (Bücher, CDs und DVDs, Spiele, Zeitschriften, Leseförderung, Kinderfilme)
- Musikbücherei (Nopten, CDs, DVDs, Musikbücher)
- Studio "Lernen & Arbeiten" (Diverse Medien zum Themenfeld, multimediale PC-Arbeits- und Lernplätze, Fortbildungsprogramm der Lernwerkstatt)
[Bearbeiten] Internetzugang/WLAN
- 1997 richtete die Stadtbücherei den ersten öffentlichen Internetzugang in Würzburg ein.
- Inzwischen sind im Falkenhaus 10 Internetarbeitsplätze mit 16000er DSL ausgestattet und gegen Gebühr nutzbar.
- Auch in den Zweigstellen steht jeweils ein Rechner mit Internetzugang zur Verfügung.
- Seit September 2010 gibt es im Lesecafé/Lesegarten im Falkenhaus kostenloses WLAN. Der Zugangscode ist an der Information erhältlich.
[Bearbeiten] Veranstaltungen
- Literarischer Frühling bzw. Literarischer Herbst (Autorenlesungen im Lesecafé)
- Erzählcafé
- Bücherbabys (literarische Krabbelgruppe)
- Jugendbuchwoche
- Bücherflohmarkt (nächster Termin: 25.02.2012)
- Ausstellungen
- Lernwerkstatt (Programm September 2011 bis Februar 2012)
- Schreibwerkstatt
[Bearbeiten] Zweigstellen
- Stadtteilbücherei Lengfeld: Laurentiusstraße 6. Öffnungszeit: Montag, Mittwoch und Freitag, je 14 - 18 Uhr
- Stadtteilbücherei Heidingsfeld: Rathausplatz 2. Öffnungszeit: Montag, Mittwoch und Freitag, je 14 - 18 Uhr
- Stadtteilbücherei Heuchelhof: Berner Straße 3. Öffnungszeit: Montag, Donnerstag und Freitag, je 14 - 18 Uhr
- Stadtteilbücherei Versbach: Erwin-Wolf-Platz 1. Öffnungszeit: Montag, Mittwoch und Freitag, je 14 - 18 Uhr
Die Zweigstellen sind während der Schulferien zeitweise geschlossen.
[Bearbeiten] Mobiler Bücherdienst
Für langfristig mobilitätseingeschränkte Personen bietet die Stadtbücherei mit dem Roten Kreuz den mobilen Bücherdienst an. Nach persönlichen Wünschen werden Medien aus dem Bestand der Stadtbücherei ein Mal im Monat nach Hause geliefert.
[Bearbeiten] Namenspate
Max Heim (1853-1905) hinterließ der Stadt Würzburg testamentarisch 50 000 Goldmark und ein Anwesen in der Bahnhofstraße "zur Gründung und Erhaltung einer Volkslesehalle"[2].
[Bearbeiten] Geschichte
Bereits im 19. Jhd bestanden in Würzburg Lesegesellschaften: Die "Harmonie" (seit 1803, zunächst unter dem Namen "Museum") und der "Bürger-Verein". Beide stellten ihre Bibliothek, die hauptsächlich Zeitungen, Zeitschriften und Enzyklopädien umfasste, den Mitgliedern zur Verfügung.
1872 entstanden öffentlich zugängliche Büchersammlungen des "Volksbildungsvereins" und des "Localvereins für Verbreitung von Volksbildung". Im gleichen Jahr entstand die erste städtische Bibliothek durch Überlassung einer privaten Büchersammlung von Prof. Dr. Schwab: die "Schwab'sche Stadtbibliothek", deren Zusammenstellung jedoch nicht den Erfordernissen einer Volksbibiliothek entsprach.
Die Stiftung von Max Heim ermöglichte den Ausbau der Bestände und die Einrichtung einer umfangreichen städtischen & öffentlichen Bibliothek im Jahr 1929-31[3]. Sie zog in das ehemalige Theatercafé an der Ecke Theaterstraße/Maxstraße ein.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblink
Homepage der Stadtbücherei Würzburg
[Bearbeiten] Quelle
- ↑ Informationsflyer der Stadtbücherei "Von A bis Z"
- ↑ Informationstafel im Eingangsbereich der Bücherei
- ↑ Karl-Heinz Pröve:Von der ersten Lesegesellschaft zur Stadtbücherei. Mainfränkische Hefte Nr. 48, 1967