Tauberrettersheim

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tauberrettersheim
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Röttingen
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen WÜ / OCH
Postleitzahl 97285
Höhe 255 m ü. NN
Fläche 8,56 km²
Einwohner 853
Bevölkerungsdichte 100 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 192
Anschrift Am Judenhof 1
Telefonvorwahl 09338
E-Mail tauberrettersheim-bm@t-online.de
Webseite http://www.tauberrettersheim.de/
1. Bürgermeister Hermann Oechsner
Wappen
Wappen Tauberrettersheim.png

Tauberrettersheim ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern im Taubertal und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Röttingen.

Geographie[Bearbeiten]

Tauberrettersheim (Blick vom Karlsberg)
Tauberbrücke Tauberrettersheim
Verkaufsladen in der Tauberstraße

Tauberrettersheim ist die einzige unterfränkische Gemeinde auf der linken Flussseite der Tauber und südlich und westlich von der Landesgrenze zu Baden-Württemberg begrenzt.

Geschichte[Bearbeiten]

1103 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung. Hier treten ein Embrich und ein Gunradis von Rattersheim als Zeugen einer Schenkung auf. Aus Grabfunden (ein Steinbeil) geht hervor, dass der Ort schon in der jüngeren Steinzeit 2.000 - 3.000 Jahre vor Christus eine menschliche Siedlung war. Im Jahre 1345 gibt der Fürstabt Heinrich von Fulda das Dorf Rettersheim an der Tauber, sowie weitere Dörfer an Kraft III. von Hohenlohe-Weikersheim als Lehen. Später kam das Dorf an das Kloster Schäftersheim. Nach dem Bauernkrieg und Verwüstungen, sowie Aufhebung des Klosters, wurden die Hohenloher wieder Lehnsherren. Nach dem Bauernkrieg kamen ganz schlechte Zeiten für Tauberrettersheim. Doch als dann das Stift Neumünster in Würzburg Mitte des 16.Jahrhunderts die Dorfherrschaft übernahm, kamen bessere Zeiten. Besonders in der Zeit von Fürstbischof Julius Echter wurde der Weinbau stark ausgedehnt. Aus dieser Zeit stammen auch zwei große Zehntkeller, die heute noch erhalten sind. Vom 16. bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts gehörten die Herren von Würtzburg wegen des Teilbesitzes von Tauberrettersheim zur Reichsritterschaft des fränkischen Ritterkreises. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Tauberrettersheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand III. von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Rot über einer silbernen Brücke mit drei Bogen ein widersehender, golden nimbierter silberner Johannesadler, darunter eine goldene Weintraube.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Der Johannesadler ist dem Wappen des Stiftes Neumünster in Würzburg entnommen, das seit dem 13. Jahrhundert im Besitz von Tauberrettersheim belegt ist. Das Stift hatte zu dieser Zeit die Vogtei sowie seit dem 15. Jahrhundert umfangreichen Grundbesitz im Gemeindegebiet. Die Tauberbrücke stellt das bekannteste Bauwerk der Gemeinde dar. Die Weintraube weist auf den bedeutenden traditionsreichen Weinbau im Gemeindegebiet hin.

Religion[Bearbeiten]

Sehenswertes[Bearbeiten]

Die Tauberbrücke stellt das bekannteste Bauwerk der Gemeinde dar. Sie wurde 1716 errichtet und 1733 von Balthasar Neumann verändert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Kilian Heller, als Bonifacius I. Benediktinerabt im Kloster Seligenstadt.

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Weinbau[Bearbeiten]

Weinlage: Tauberrettersheimer Königin

Verkehr[Bearbeiten]

Tauberrettersheim liegt an der Romantischen Straße von Würzburg nach Füssen und ist ehemalige Bahnstation der Gaubahn von Ochsenfurt nach Weikersheim.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Tauberrettersheim/Ort


Gastronomie[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …