Uettingen

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Uettingen
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 232 m ü. NN
Fläche 13,52 km²
Einwohner 1.902
Bevölkerungsdichte 141 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 176
Anschrift Würzburger Straße 1
97292 Uettingen
Telefon 09369 - 8218
Telefax 09369 - 418
E-Mail rathaus@uettingen.de
Webseite http://www.uettingen.de
1. Bürgermeister Heribert Endres CSU
Wappen
Wappen Uettingen.svg.png

Uettingen ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt.

Lage[Bearbeiten]

Uettingen liegt eingebettet im Aalbachtal und wird von der Bundesstraße 8 und der Staatsstraße 2310 durchfahren.

Geschichte[Bearbeiten]

Gemeinde Uettingen im Winter 2005
Evangelisch-lutherische Bartholomäuskirche, die Pfarrkirche der Gemeinde Uettingen

722 hat Alawah, ein Kleriker aus Fulda, laut einer Urkunde Besitzungen in Uotinga (Ort des Uoto = Uettingen). 750 wird Uettingen zum ersten Mal in einer Traditionsurkunde von Fulda erwähnt als im Waldsassengau gelegen. Am 20. Januar 772 wird Uettingen urkundlich erwähnt, als Alwalah seine Besitztümer, aus insgesamt 25 Ortschaften dem Kloster Fulda schenkte. 779 zur Zeit des Abtes Sturmius in Fulda gehören zum Kloster die Orte Votingen und Adalhalmstat (Helmstadt). Uettingen selbst jedoch befand sich ab 815 im Besitz des Klosters Holzkirchen und fiel um 1165 an die Grafen von Wertheim. 1212 wird ein Priester Conrad als erster Pfarrer in Uettingen erwähnt. Während einer Fehde zwischen dem Deutschen Orden und dem Grafen Johann von Wertheim werden 1466 die Dörfer Helmstadt, Roßbrunn und Uettingen niedergebrannt. Ab 1625 gehörte Uettingen schließlich zu den Freiherrn Wolfskeel von Reichenberg. Das Rittergut der Freiherren Wolfskeel von Reichenberg, wurde 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert und fiel mit diesem 1814 an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand 1818 die heutige Gemeinde. Im Zuge der Gebietsreform 1972 wurde die Gemeinde mit Auflösung des Alt-Landkreis Marktheidenfeld, dem Landkreis Würzburg zugeordnet.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Um 300 - 400 dürfte man den Beginn der Siedlung „ûot inga” ansetzen. Diese Schreibweise belegt eindeutig den Ursprung des Ortsnamens.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Geteilt von Gold und Blau; oben ein wachsender schwarzer Mohr, eine natürliche Rose mit drei roten Blüten in der Rechten, unten nebeneinander zwei silberne heraldische Rosen.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Das Wappen erinnert an zwei für den Ort bedeutende Adelsgeschlechter. Die Rosen sowie die Farben Blau und Gold sind dem Wappen der Grafen von Wertheim entnommen, zu deren Herrschaftsgebiet Uettingen gehörte. Als die Familie 1556 ausstarb, kam der Ort auf dem Erbweg im 17. Jahrhundert an die Wolfskeel von Reichenberg, unter deren Herrschaft es bis ins 19. Jahrhundert blieb. Darauf weist der Mohr mit der Rose aus dem Wappen der Wolfskeel.

Religion[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeit[Bearbeiten]

Schloss Uettingen im Aalbachtal

Vereine[Bearbeiten]

Veranstaltungsort[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Waldfest (zweites Wochenende im Juli)
  • Kirchweih (erstes Wochenende im September)
  • Hammeltanz (Kirchweihmontag)
  • Weinfest (erstes Wochenende im Oktober)

Gastronomie[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Straßenverbindungen[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Buslinie 50 und Buslinie 53 im Verkehrsverbund Mainfranken

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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