Verein für bayerische Volkskunde und Mundartforschung

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Der Verein für bayerische Volkskunde und Mundartforschung wurde 1894 durch den Germanisten Oskar Brenner (1854-1920) in Würzburg gegründet. Er gilt als erster volkskundlicher Verein in Bayern.

Vereinsziele[Bearbeiten]

Der Verein setzte sich als Ziel, volkskundliches Material zu sammeln, zu erfassen und zu publizieren. Daraus sollte ein zentrales Archiv bayerischer Volkskunde entstehen. Ein Schwerpunkt lag auf der Behandlung von Volkssprache, Sage und Volkslied. Daneben nahm die feste Sammlungstätigkeit einen weiten Raum ein.

Publikationen[Bearbeiten]

1895 erschien das erste Heft der "Mitteilungen und Umfragen zur bayerischen Volkskunde". Ab 1905 wurde der Titel mit dem Zusatz "und Mundartforschung" versehen. Die Reihe erschien vierteljährlich bis 1912. Weitere Hefte erschienen in unregelmäßigen Abständen bis 1927.

Die Ausgaben bis 1912 sind bei der UB zur Ausleihe bestellbar (Medienkennung Bav. 768a und Bav. 768b).

Quelle[Bearbeiten]

  • Sabine Fechter: Heimatschutzbauten in Mainfranken, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2006, S. 129 (UB 20 NZ 94122 F291)