Zweiter Weltkrieg

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Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs im Stadtgebiet

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dazu könnten beschrieben werden:

  • Mobilisierung (bereits in den Juli- und Augustwochen; zum Teil verdeckt, aber in einer Garnisonsstadt war sie unübersehbar)
  • Kasernen im Stadtgebiet, Militär (Einheiten, Verwundete, Gefallene, Gefangene)
  • Lazarette
  • Kriegsgefangenenlager (… im Zweiten Weltkrieg waren in Würzburg ständig zwischen 6000 und 9000 Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter beschäftigt. Vgl. Hahn), KZ-Nebenlager (KZ-Außenlager; formal zum Konzentrationslager Flossenbürg)
  • die sechs Judendeportationen aus dem Stadtgebiet (im zeitl. Rahmen des WK2)
  • Folgen des 20. Julis 1944
  • Luftangriffe der Aliierten:
    • 4./5. Februar - RAF - drei De Havilland Mosquito
    • 5./6. Februar - RAF - sechs De Havilland Mosquito
    • 12./13. Februar -RAF - vier De Havilland Mosquito
    • 19. Februar - RAF - 1-3 De Havilland Mosquito
    • 23. Februar - USAAF- 37 B17-Bomber (Bahnanlagen)
    • 3. März - RAF - 42 De Havilland Mosquito
  • Folgen der Bombardierungen
  • das Kriegsende in Würzburg

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Kriegsende in Würzburg

Am 1. April 1945 stießen die ersten Panzer des XXI. Korps der 7. US-Armee bis zum Nikolausberg vor.

In der Nacht zum 2. April erreichte das 222. US-Infanterieregiment das Mainufer unterhalb der historischen Festung. Alle Brücken waren als Verteidigungsmaßnahme bereits gesprengt, die Stadtmitte zu 80% zerstört worden.

Im Morgengrauen des 3. April überschritt die 2. Infanteriedivision den Fluss im Bereich der alten Mainbrücke und griff im Laufe des 4. April die Verteidiger in der rechtsmainischen Stadt mit drei Infanterieregimentern an. An der Bahnlinie Frankfurt-Würzburg-Nürnberg gruben sich Wehrmachtsoldaten ein, um eine neue Auffanglinie zu bilden. Die US-Regimenter 222, 232 und 242. kämpften sich von Haus zu Haus durch die zerstörten Viertel nach Süden vor und eroberten die Stadt so nach Norden und Osten. Die US-Army hatte seit der Rheinüberquerung so einen Widerstand auf deutscher Seite bisher noch nicht niederkämpfen müssen.

Am 6. April war ganz Würzburg in amerikanischer Hand.

[Bearbeiten] Literatur

  • Roland Flade: Hoffnung, die aus Trümmern wuchs. 1945 bis 1948: Würzburgs dramatischste Jahre. Verlag Mainpost, Würzburg, 2008, 336 Seiten. ISBN 9783925232626; auch als DVD ISBN 3-925232-60-5 (mit vielen Zeitzeugenberichten)
  • Leo H. Hahn: Kriegsgefangene und Fremdarbeiter in Würzburg. Bei Handwerk, Handel und Industrie, bei städtischen Betrieben, der Universität, der Wehrmacht und anderen Institutionen. Selbstverlag, 2005. ISBN 3-00-017731-0 (dazu eine Buchkritik: Thomas Matterne, Blog, 2011)
  • Klaus M. Höynck, Eberhard Schellenberger (Hrsg.): 16. März 1945 — Erinnerungen …. Würzburg, 2005, 79 Seiten. ISBN 978-3429026936


[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks