Schneidturm
Der Schneidturm aus dem 14. Jhd. befindet sich am Kranenkai in der Nähe des Congress Centrums. Er ist ein verbliebener Teil der zwischen 1333 und 1506 angelegten Vorstadtbefestigung.
Der Schneidturm nahm durch seine herausragende Höhe und den quadratischen Grundriss eine Sonderstellung in der Stadtbefestigung ein. Er wurde aus Kalkstein errichtet und misst 7 x 7 Meter im Grundriss, 30 Meter bis zur Dachspitze. Der Turm diente unter anderem als Kerker für Schwerverbrecher. Daher stammt auch der Beiname "Faulturm". Die Turmsage erzählt, die Verurteilten wären durch eine Falltüre in die Arme einer "mit Dolchen und Messern bewaffneten Eisernen Jungfrau" gestürzt und dabei schauerlich zu Tode gekommen.
Nördlich schließt an den Schneidturm das Würtzburg-Palais an, wo heute die CTW ihren Sitz hat.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Quelle
Heiner Reitberger: Das Alte Würzburg. Mainpresse Richter-Druck, Würzburg 1977. S. 92