Chronosbrunnen

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Chronosbrunnen/Moenusbrunnen

Der Chronosbrunnen, auch Moenusbrunnen genannt, steht an der Hofstraße vor dem Bechtolsheimer Hof. Der Klassizistisch anmutende Brunnen entstand 1770-71 auf Initiative des Fürstbischofs Adam Friedrich von Seinsheim an Stelle des zuvor bestehenden einfachen Ziehbrunnens.

Der Brunnen wurde in rotem und grünem Sandstein gefertigt. Die Figurengruppe schuf Peter Wagner. Oben ist ein Mann mit Flügeln zu sehen, der zur Residenz weist, daneben eine Frauenfigur, die etwas niederschreibt. Eine Interpretation dieser Figurengruppe ist, dass "Chronos" (der Gott der Zeit) "Clio" (die Muse der Geschichte) beauftragt, im Buch der Geschichte über die Residenz zu berichten. Direkt über der Brunnenschale ist "Moenus" zu sehen, der Flußgott, neben ihm springt bildlich das Mainwasser aus einem Krug.

Ursprünglich waren die Figuren weiß angestrichen und mit Gold verziert. In den 1870er Jahren waren die Figuren so stark verwittert, dass eine Kopie gefertigt und aufgestellt wurde. Dabei wurde der Moenus im romantischen Stil umgestaltet.

[Bearbeiten] Historische Aufnahmen

Eine Fotografie von ca. 1881 (kurz nach der Erneuerung der Figuren) ist auf "bildindex.de"[1] unter dem Schlagwort "Chronosbrunnen" zu finden.

[Bearbeiten] Quellen

  • Werner Dettelbacher: Würzburg, eine Stadt der Brunnen. Echter Verlag, Würzburg 1985
  • Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Unterfranken, Band XII Stadt Würzburg - Abt. Brunnen Seite 674-677

[Bearbeiten] Kartenausschnitt

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