Würzburg

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Würzburg
Ortstyp Stadt
Land Deutschland
Bundesland Bayern
Regierungsbezirk Unterfranken
Landkreis Kreisfreie Stadt
Höhe 177 m ü. NN
Fläche 87,63 km²
Einwohner 133.799 (31.12.2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1.532 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen
Gemeindekennzahl 09 6 63 000
Anschrift Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg
Telefon +49-(0)931 37-0
Telefax +49-(0)931 373373
E-Mail info@stadt.wuerzburg.de
Webseite http://www.wuerzburg.de
Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD)
Wappen

Die Universitätsstadt Würzburg liegt in Süddeutschland am Main östlich von Frankfurt. Würzburg im Bundesland Bayern ist als kreisfreie Stadt Sitz der bay. Bezirksregierung von Unterfranken, des Landratsamtes des gleichnamigen Landkreises sowie des Bischofs des Bistums Würzburg. Würzburg ist nach München, Nürnberg und Augsburg die viertgrößte Stadt Bayerns.

Verkehrsmäßig ist es ein wichtiges Wegekreuz der Autobahnen und des Eisenbahn-Fernverkehrs-Netzes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Würzburg liegt zu beiden Seiten des Mains im mittleren Maintal und damit im so genannten Maindreieck nahe an dessen Südspitze. Die Stadt wird überragt von der Festung Marienberg, die geologisch auf der westlichen Höhe einer Muschelkalkplatte, in die sich der Main und andere Gewässer eingefressen haben, quasi oben stehengeblieben ist. Der Talkessel wird aber immer noch vom weiten Bogen des Mains um die Festung geprägt.

14 Städte und Gemeinden des Landkreises Würzburg grenzen an die Stadt Würzburg.

Im Norden beginnend und dem Uhrzeigersinn folgend sind dies:

Veitshöchheim, Güntersleben, Rimpar, Estenfeld, Rottendorf, Gerbrunn, Randersacker, Eibelstadt, Reichenberg, Eisingen, Höchberg, Waldbrunn, Waldbüttelbrunn und Zell am Main

In den Würzburger Kessel münden in der gleichen Reihenfolge:

das Dürrbach- und das Versbachtal (Versbach)
von Nordosten der Kürnbach und der Riedbach
von Osten der Rottendorfer Flutgraben
nach Süden gehen Haslach und Gerbrunner Tal, das in das von Südosten her kommende Maintal mündet.
Rottenbauerer Grund und Reichenberger Bach
von Südwesten (Kist) das Steinbachtal mit seinen drei Quellbächen
von Westen der Kühbach; bis nach
Nordwesten der Main in seinem Tal abfließt.

[Bearbeiten] Eingemeindungen

1930 wurde Heidingsfeld mit seinen Gemeindeteilen Heuchelhof, Vogelshof und Zwickerleinshof nach Würzburg eingemeindet
ehemals Gemeindeteil von Versbach kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1978 an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Heidingsfeld kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1930 an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Lengfeld kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1978 an die Stadt Würzburg
1978 kam die Gemeinde Lengfeld mit den Gemeindeteilen Holzmühle, Pilziggrund, Riedmühle und Rosenmühle zur Stadt Würzburg
1976 kam die Gemeinde Oberdürrbach mit den Gemeindeteilen Schafhof und Ziegelhütte nach Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Lengfeld kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1978 an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Lengfeld kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1978 an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Lengfeld kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1978 an die Stadt Würzburg
1974 kam durch die Gemeinde Rottenbauer durch Eingemeindung an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Versbach kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1978 an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Oberdürrbach kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1976 an die Stadt Würzburg
kam durch Ausgliederung aus der Gemeinde Höchberg Steinbatal an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Versbach kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1978 an die Stadt Würzburg
1976 kam durch Eingemeindung die Gemeinde Unterdürrbach zu Würzburg
1978 kam die Gemeinde Versbach mit den Gemeindeteilen Herrnmühle, Schäfermühle und Straubmühle zur Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Heidingsfeld kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1930 an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Oberdürrbach kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1976 an die Stadt Würzburg
ehemals Gemeindeteil von Heidingsfeld kam es mit diesen durch die Eingemeindung 1930 an die Stadt Würzburg

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

Die Sitzverteilung im Stadtrat sieht zur Zeit so aus:


[Bearbeiten] Bürgermeister

Oberbürgermeister ist seit 2008 Georg Rosenthal (* 27. Dezember 1946; SPD). Den zweiten hauptamtl. Bürgermeister stellt die CSU.

[Bearbeiten] Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung besteht aus fünf von hauptamtlichen Stadträtinnen geleiteten Referaten

Referat I - Finanz- und Personalreferat
Referat II - Umwelt- und Kommunalreferat
Referat III - Kultur-, Schul- und Sportreferat
Referat IV - Baureferat
Referat V - Jugend-, Familien- und Sozialreferat

[Bearbeiten] Gliederung der Stadt

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Regelmäßige und aktuelle Veranstaltungen finden sich im Portal Veranstaltungen

[Bearbeiten] Religionen

In Würzburg sind folgende Religionsgemeinschaften und weltanschauliche Gruppen vorhanden:

  • Römisch-katholische Kirche
Sitz des Bischofs Bistum Würzburg
Würzburg war zweiter Amtssitz im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg
  • Freichristliche Gemeinschaften
Adventsgemeinde Würzburg (Siebenten-Tags-Adventisten) [1]
Alt-Katholiken [2]
Freie Evangelische Gemeinde Würzburg [3]
Lebendiges Wort (Evangelische Freikirche Würzburg) [4]
Methodisten [5]
Mormonen [6]
Orthodoxie mit der Kirche "Zur Verkündigung an die Allheilige Gottesgebärerin", Mainviertel, Brückner Straße 2. Der klassizistische Kuppelbau von 1824 mit Säulenportal und Rustikagliederung, das ehemalige Zeller Torhaus in der Zeller Straße, ist seit 1998 die Kirche der russisch-orthodoxen Gemeinde in Würzburg. [7]
Universelles Leben [8]
Zeugen Jehovas
  • Buddhistisches Zentrum Würzburg (Diamantweg) [9]
  • Israelitsche Kultusgemeinde [10]
  • Islam
Edith-Stein-Straße, Baitul-Alim (= Haus der Gelehrten, Ahmadiyya);
Wrede-Straße 32, Islamisches Kulturzentrum
  • Freimaurer
"Loge zu den zwei Säulen an der festen Burg", Valentin-Becker-Straße 3 [11]
Julius-Echter-Gilde Würzburg, im Cartell Rupert Mayer (CRM), bis 1954 „Cartell der Christlichen Logen Deutschlands [12]

[Bearbeiten] Vereine

Zahlreiche Vereine finden sich auch auf den Seiten der Stadtbezirke.

[Bearbeiten] Stiftungen

[Bearbeiten] Museen

Eine Zusammenstellung der Museen und Galerien in Würzburg findet sich im Artikel Museum.

[Bearbeiten] Auszeichnungen welche die Gemeinde vergibt

[Bearbeiten] Sehenswertes

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Medien

  • Aufgrund der Vielzahl von "Medien" wurde eine eigene Seite Medien eingerichtet.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Bischöfe des Bistums Würzburg

siehe Liste der Bischöfe des Bistums Würzburg

[Bearbeiten] Oberbürgermeister der Stadt

(ehemalige Oberbürgermeister bzw. 1. BM waren … von bis)

[Bearbeiten] Ehrenbürger

Die Stadt vergab bisher 35 Ehrenbürgerschaften

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

siehe Personen die in Würzburg geboren sind

[Bearbeiten] Weitere Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen

>siehe auch Universität Würzburg<
  • Walther von der Vogelweide (* um 1170 (Geburtsort unbekannt); † um 1230, möglicherweise in Würzburg), Minnesänger, Grabmal mit Vogeltränke durch den Bildhauer Fried Heuler im Lusamgärtchen)
  • Tilman Riemenschneider (* um 1460 in Heiligenstadt; † 7. Juli 1531 in Würzburg) ,(Bildhauer, außerdem Bürgermeister der Stadt von 1520 bis 1524)
  • Johannes Trithemius eigentlich Johannes Zeller (* 1. Februar 1462 in Trittenheim bei Trier ; † 13. Dezember 1516 in Würzburg), Humanist, Polyhistor. Sein Grabmal befindet sich im Neumünster
  • Lorenz Fries (* 24. Juni 1489 in Mergentheim; † 5. Dezember 1550 in Würzburg), Chronist des Hochstifts Würzburg
  • Johann Major (* 2. Januar 1533 in Sankt Joachimsthal; † 16. März 1600 in Zerbst), lutherischer Theologe, Humanist und Poet
  • Caspar Schott S.J., auch Gaspar Schott (* 5. Februar 1608 in Königshofen - † 22. Mai 1666 in Würzburg), Gelehrter
  • Balthasar Neumann (* 27. Januar 1687 in Eger; † 19. August 1753 in Würzburg), Architekt
  • Johann Georg Oegg, (1703 in Tirol; † 1783 in Würzburg) Hofschlosser
  • Friedrich Julius Heinrich Reichsgraf von Soden (* 4. Dezember 1754 in Ansbach; † 13. Juli 1831 in Nürnberg)
  • Georg Friedrich Daumer (* 5. März 1800 in Nürnberg; † 13. Dezember 1875 in Würzburg), Religionsphilosoph. Liegt im Hauptfriedhof der Stadt Würzburg bestattet.
  • Seligmann Bär Bamberger (* 6. November 1807 in Wiesenbronn; † 13. Oktober 1878 in Würzburg), Rabbiner
  • Matthäus Friedrich Chemnitz (* 10. Juni 1815 in Barmstedt - † 15. März 1870 in Altona), als Exulant in Würzburg von 1851 bis 1864. Dichter der Landeshymne Schleswig-Holsteins im Jahr 1844 in Altona „Schleswig-Holstein meerumschlungen …“)
  • Carl Wilhelm Schoenborn (* 8. Mai 1840 in Breslau; † 10. Dezember 1906 in Würzburg), Chirurg und Hochschullehrer.
  • Wilhelm Conrad Röntgen (* 27. März 1845 in Lennep, nun: Stadtteil von Remscheid - †10. Februar 1923 in München), er entdeckte im Physikalischen Institut der Universität Würzburg die nach ihm benannten Strahlen am 8.11.1895.´
  • Hermann Müller (Thurgau) (* 21. Oktober 1850 in Tägerwilen, Kanton Thurgau - † 18. Januar 1927 in Wädenswil), Botaniker und späterer Weinforscher arbeitete von 1872 bis 1876 am ehemaligen Botanischen Institut der Universität
  • Agnes Sapper (* 12. April 1852 in München ; † 19. März 1929 in Würzburg), Jugenbuchautorin. Wurde im Hauptfriedhof würzburg bestattet.
  • Friedrich Philipp von Abert (1. Mai 1852 Münnerstadt; † 23. April 1912 Bamberg), Erzbischof von Bamberg. 1881-1885 Assistent am Priesterseminar
  • Emil Fischer (* 9. Oktober 1852 in Flamersheim (bei Euskirchen); † 15. Juli 1919 in Berlin) Nobelpreis für Chemie 1902 für die fundamentale Strukturaufklärung bei Kohlehydraten
  • Hermann Conradi (* 12. Juli 1862 in Jesnitz/Anhalt ; † 8. März 1890 in Würzburg), Literat. Liegt in einem Ehrengrab der Stadt Würzburg.
  • Oswald Külpe (* 3. August 1862 in Kandau, Kurland; † 30. Dezember 1915 in München), Begründer der Würzburger Schule "Denkpsychologie
  • Hermann Zilcher (* 18. August 1881 in Frankfurt am Main; † 1. Januar 1948 in Würzburg), Komponist
  • Franz Rolf Schröder (* 8. September 1893 in Kiel - † 24. März 1979 in Würzburg),Philologe und Herausgeber, Lehrstuhlinhaber an der Universität, Ethnologe
  • Rudolf Baumgardt (* 9. Juli 1896 in Zoppot ; † 27. Januar 1955 in Würzburg), Literat, im Huptfriedhof Würzburg bestattet.
  • Bertold Hummel (* 27. November 1925 in Hüfingen; † 9. August 2002 in Würzburg), Komponist
  • Wolfgang Bötsch (* 8. September 1938 in Bad Kreuznach), Politiker
  • Renate Jung (*1943), Malerin
  • Klaus von Klitzing (* 28. Juni 1943 in Schroda /Reichsgau Wartheland), Träger des Nobelpreises für Physik 1985 für die Entdeckung des Quanten-Hall-Effekts
  • Barbara Stamm, geb. Stocker (* 1944 in Bad Mergentheim), Mitglied im Würzburger Stadtrat von 1972 bis 1987, stellvertretende Vorsitzende der CSU. Von 1994 bis 2001 bayerische Gesundheitsministerin,Vizepräsidentin des Bayerischen Landtages
  • Walter Kolbow, (* 27. April 1944 in Spittal an der Drau), Politiker der SPD, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Staatssekretär
  • Achim Wagner (* 17. Juli 1967 in Coburg), Schriftsteller

[Bearbeiten] Verkehr

Während die Eisenbahn im Talgrund verlegt worden ist, liegen die neueren Fernverkehrsstraßen (BAB) auf den Höhen der Umgebung und überqueren das Tal zum Teil.

[Bearbeiten] Fernverkehr

Die Stadt ist in Deutschland ein wichtiges Wegekreuz der Autobahnen

  • A 3 (Frankfurt/M, Nürnberg),
  • A 7 (Nord-Süd) und
  • A 81 (Heilbronn, Stuttgart).


Eisenbahn-Fernverkehrs-Netz
siehe bei Hauptbahnhof


Die Bundeswasserstraße Main verbindet Rheinschiene und Main-Donau-Kanal (Wien, bis zum Schwarzen Meer)

Sportflugplätze in der Umgebung sind der Landeplatz Schenkenturm, Giebelstadt und Hettstadt. Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen befinden sich in Nürnberg und Frankfurt (je ca. 100 Kilometer).

[Bearbeiten] Nahverkehr

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[Bearbeiten] Literatur über Würzburg

  • Sybille Grübel, Clemens Wesely: Würzburg. 100 Jahre Stadtgeschichte in historischen Fotografien. Erfurt: Sutton, 1998, 128 S., ISBN 3-89702-039-4 (Die Reihe Archivbilder)
  • Peter Moser: Würzburg, Geschichte einer Stadt. Bamberg: Babenberg-Verlag, 1999, 338 S., ISBN 3-933469-03-1
  • Peter A. Süß: Würzburg, der offizielle Stadtführer. Zeittafel, Stadtrundgang, Sehenswürdigkeiten, Straßenverzeichnis, Öffnungszeiten. Würzburg: Stürtz-Verlag, 2000, ISBN 3-8003-0996-3
  • Hänle, S. / Spruner, K. v.: Würzburg und seine Umgebungen. Ein Taschenbuch für Einheimische und Fremde : Vielfach erweiterter Abdruck aus dem Handbuch für Mainreisende. Nachdruck der 1. Auflage Stahel 1844, Stürtz, Würzburg 1980, 143 S., ISBN 3800301504
  • Franz Schaub: Würzburg in alten Ansichten, Zaltbommel, Europäische Bibliothek 1990, 139 S., ISBN 9028849092
  • Petra Moll, Hanswernfried Muth: Liebenswertes Würzburg, Würzburg, Echter 2. Auflage 1975, 62 S., ISBN 3429004225

[Bearbeiten] Siehe auch

(an original text of the Encyclopædia Britannica, 1911)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Info auf Würzburg.de

[Bearbeiten] Kartographie

  • Koordinaten: 49° 48′ Nord, 9° 56′ Ost
  • Verschiedene Kartendienste im Web (mit durchaus verschiedenen Darstellungsweisen, z. Bspl. auch Bing Maps, Yahoo Maps, NASA World Wind, Google Earth)


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