Sanderau

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Im Sommer bei den Würzburgern sehr beliebt: Die Mainufer im Stadtteil Sanderau (hier: Kurt-Schumacher-Promenade).
Die Sanderau ist ein Stadtteil von Würzburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Im Süden der Stadt gelegen grenzt die Sanderau im Norden getrennt durch den Ringpark an die Altstadt, im Osten an das Frauenland und die Keesburg sowie im Süden an die Gemeinde Randersacker. Im Westen begrenzt der Main das Areal. Mit den jenseits des Flusses liegenden Stadtbezirken Heidingsfeld und Steinbachtal ist die Sanderau durch die Konrad-Adenauer-Brücke und den Sebastian-Kneipp-Steg verbunden.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Mit 14.411 Einwohnern (Stand: 31.12.2008) [1] ist die Sanderau der drittgrößte Stadtbezirk Würzburgs.

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Namensherkunft

Der Name bezieht sich auf die in früherer Zeit durch die Sandablagerungen des Mains geprägte Flusslandschaft.

[Bearbeiten] Sehenswertes

Kirche St. Adalbero

[Bearbeiten] Adalberokirche

Die Adalberokirche ist eine katholische Pfarrkirche, die von 1894 bis 1899 nach den Plänen des Dombaumeisters Franz Josef Ritter von Denzinger im neuromanischen Stil errichtet. Das Gotteshaus ist größtenteils aus fränkischem Muschelkalk-Gestein. Nach außen kennzeichnet die Adalberokirche eine sehr hohe Zweiturmfassade und ein mächtiger Vierungsturm. Im Inneren befindet sich eine große Orgel mit 52 Registern und einem Spieltisch aus Mahagoniholz.

Nahaufnahme St. Adalbero
Blick auf die St. Adalberokirche

[Bearbeiten] Brunnen

  • An der Befestigungsmauer entlang des Ludwigskais sind zwei Wandbrunnen eingelassen. Einer befindet sich auf Höhe der Eichendorffstraße, einer auf Höhe der Sonnenstraße. Beide entstanden gleichzeitig mit dem Ausbau der Kaimauer im Jahr 1907. Die Brunnen sind nicht mehr in Betrieb.
  • Brunnen am "Ehehaltenhaus" in der Virchowstraße: Der moderne Brunnen im Eingangsbereich entstand 1970 mit dem Neubau des Alten- und Pflegeheims. Über einem rechteckigen flachen Wasserbecken steht mittig leich erhöht ein großer Muschelkalkblock aus dem sechs kleine Fontänen entspringen. Ein alter Ziehbrunnen befindet sich zwischen Gebäude und Virchowstraße. Er hatte früher im Ziergarten seinen Platz. Die alte Zugvorrichtung ist noch vorhanden. Eine Gedenkstein davor trägt die Inschrift: "Gotischer Ziehbrunnen am Ehehaltenhaus" / Ende 13. Anfang 14. Jhd. / Den Wiederaufbau ermöglichte Herr Friedrich Vorländer / Würzburg.
  • Ein großer Brunnen befindet sich vor dem kaufmännischen Schulzentrum bzw. der s.Oliver-Arena an der Stettiner Straße.
  • Ein kleiner Springbrunnen belebt den Eingangsbereich am Studentenhaus.
Brunnen Ehehaltenhaus
Ziehbrunnen Ehehaltenhaus
Brunnen am Studentenhaus

[Bearbeiten] Vereine

[Bearbeiten] Sportstätten

[Bearbeiten] Kinderbetreuung

  • Städt. Kinderhort an der Max-Dauthendey-Schule
  • Kindergarten Gnadenkirche "Sonnenschein"
  • KiTa/Kindergarten/Kinderkrippe St. Rita
  • Kindergarten St. Gabriel der Schwestern des Erlösers mit Kleinkindgruppe
  • Marienkindergarten
  • Kinderkrippe Marienverein
  • Krabbelstube St. Andreas
  • Krabbelstube St. Adalbero

[Bearbeiten] Schulen

[Bearbeiten] Sonstige Einrichtungen

Minigolfanlage in der Sanderau
Stadtstrand Anfang Mai 2011

[Bearbeiten] Religion

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] ÖPNV

Neben verschiedenen Buslinien wird die Sanderau durch die Straßenbahnlinie 1 und 4 erschlossen. In der Friedrich-Spee-Straße befindet sich auch der Betriebshof Sanderau.

[Bearbeiten] Weitere Wortbedeutung

Sanderau bezeichnet auch eine Straße im Karlstadter Stadteil Karlburg.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Zahlenmaterial Wuerzburg.de