Stadtbezirke
Die Stadt Würzburg ist verwaltungsmäßig in 13 Stadtbezirke bzw. 25 Stadtteile gegliedert[1].
Nach dem 2. Weltkrieg gab es zunächst nur statistische Zählbezirke. Zur Erstellung eines Stadtentwicklungsplans mussten in den 1970er Jahren jedoch Stadtteile ausgewiesen werden. Es entstand die Teilung in die heutigen Stadtbezirke (anfangs waren es nur 12, da Heuchelhof und Rottenbauer noch zusammengefasst waren)[2].
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[Bearbeiten] Stadtgliederung in Stadtbezirke
(gültig etwa ab 1978)
- Stadtbezirk Nr. 1 Altstadt
- mit den Stadtteilen Dom (01), Neumünster (02), Peter (03), Innere Pleich (04), Haug (05), Äußere Pleich (06), Rennweg (09) und Mainviertel (17)
- Stadtbezirk Nr. 2 Zellerau
- = Stadtteil Zellerau (18)
- Stadtbezirk Nr. 3 Dürrbachtal
- mit den Stadtteilen Dürrbachau (07), Unterdürrbach (22), Oberdürrbach (23)
- Stadtbezirk Nr. 4 Grombühl
- = Stadtteil Grombühl (08)
- Stadtbezirk Nr. 5 Lindleinsmühle
- = Stadtteil Lindleinsmühle (19)
- Stadtbezirk Nr. 6 Frauenland
- mit den Stadtteilen Mönchberg (10), Frauenland (11) und Keesburg (12)
- Stadtbezirk Nr. 7 Sanderau
- = Stadtteil Sanderau (13)
- Stadtbezirk Nr. 8 Heidingsfeld
- = Stadtteil Heidingsfeld (14)
- Stadtbezirk Nr. 9 Heuchelhof
- = Stadtteil Heuchelhof (20)
- Stadtbezirk Nr. 10 Steinbachtal
- mit den Stadtteilen Steinbachtal (15) und Nikolausberg (16)
- Stadtbezirk Nr. 11 Versbach
- = Stadtteil Versbach (24)
- Stadtbezirk Nr. 12 Lengfeld
- = Stadtteil Lengfeld (25)
- Stadtbezirk Nr. 13 Rottenbauer
- = Stadtteil Rottenbauer (21)
[Bearbeiten] Historische Stadtviertel
Im Jahr 1410 wurde unter Johann I. von Egloffstein erstmals eine Gliederung in Stadtviertel zum Zwecke der Erhebung von Steuern und Abgaben vorgenommen. Insgesamt entstanden acht Bezirke[3]:
Nämlich im Bereich der Altstadt (Bischofsmütze) das Cresser Viertel, das Dietricher Viertel, das Gänheimer Viertel und das Bastheimer Viertel. Benannt waren sie nach markanten Höfen. Im Süden schloss sich das Sander Viertel an, im Norden das Pleichacher Viertel und im Nordosten das Hauger Viertel. Das linksmainische Stadtgebiet am Fuß der Festung wurde zum Mainviertel bzw. Viertel St. Burkard.
- Links
- Cresser Viertel
- Dietricher Viertel
- Gänheimer Viertel
- Bastheimer Viertel
- Sander Viertel
- Pleichacher Viertel
- Hauger Viertel
- Viertel St. Burkard
[Bearbeiten] Literatur, Weblinks, Medien
- Würzburg in Zahlen – Flyer hrsg. von der Stadt Würzburg, PDF-Datei, Stand: ……
- Würzburger Stadtbezirke/Grenzen, im Überblick in einer google.de-Karte
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Information auf Wuerzburg.de
- ↑ Hrsg. Stadt Würzburg: Würzburg-Report 1968-78. Würzburg 1978
- ↑ Auflistung und Karte in: Peter Moser: Würzburg. Geschichte einer Stadt. Babenberg Verlag, Bamberg 1999. ISBN 3-933469-03-1, S. 87