Grafeneckart
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Der Grafeneckart ist der älteste Teil des Würzburger Rathauses.
Das Gebäude wurde als mittelalterlicher Geschlechterturm erstmals 1180 erwähnt. Benannt wurde der Turm nach dem bischöflichen Schultheißen und Vize-Burggrafen "Eggehardus"[1], der hier wohnte.
Der im Ursprung romanische Gebäudekomplex wurde im Jahr 1316 von der Stadt käuflich erworben und in den folgenden Jahrhunderten beständig erweitert. Die Ratsversammlungen wurden vom "Hofe zur Glocke" (später Haus zum Hirschen) in den Grafeneckart verlegt. 1453 wurde der Turm ausgebaut und mit der Feuer- und Sturmglocke versehen. 1508 kam eine weitere Glocke hinzu. Der angebaute Seitenflügel trägt den Namen "Grünbaum". Hier befindet sich der alte Ratssaal (Wenzelsaal).
Der Platz vor dem Gebäude trägt den Namen Beim Grafeneckart; das Gebäude hat die Bezeichnung "Beim Grafeneckart 1" und ist Teil des Rathauskomplexes und daher mit Rückermainstraße 2 verbunden.
[Bearbeiten] Literatur
- Thomas Heiler: Der Grafeneckart : Zur Geschichte des Würzburger Rathauses, Verlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 1986, ISBN 3-87717-753-0
- S. Göbl: Würzburg die Stadt des Rokoko. Ein kulturhistorisches Städtebild. Verlag Stürtz A.G., 12. Auflage, Würzburg 1926.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Franz Schicklberger (Hrsg.):Alte Geschichten aus Würzburg. Böhler Verlag, Würzburg 1981. ISBN 3-9800630-0-3. S. 14f

