Frankenwappen

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Fränkische Rechen

Das Frankenwappen (auch: Fränkischer Rechen) ist von Rot und Silber mit drei aufsteigenden Spitzen geteilt. Es wurde spätestens seit dem 16. Jahrhundert als Symbol für das Herzogtum Franken verwendet. Alle Würzburger Fürstbischöfe trugen es in ihrem Wappen. Heute steht es für die drei fränkischen Landesteile: Unter-, Mittel- und Oberfranken.

Neben dem fränkischen Rechen ist historisch auch das Rennfähnlein zu nennen, welches für das Hochstift Würzburg stand und sich heute verändert im Würzburger Stadtwappen wiederfindet.

Das Frankenwappen - oft rot-weiß dargestellt - symbolisiert den Verlauf des Mains, der auch als der Fluss der Franken bezeichnet wird. Die Fraben rot und weiß basieren auf die beiden Quellflüsse Roter Main und Weißer Main.

Der Main - wie im Oberfrankenlied - schlängelt sich wie ein Silberband durchs Frankenland, wodurch sich auch die Farbe Silber erklären lässt.

Neben dieser Interpretation gibt es noch zahlreiche weitere Bedeutungen. Das Frankenwappen wird auch als Fränkischer Rechen bezeichnet. Die Herkunft dieser Bezeichnung soll auf die optische Analogie des Treibgutrechens zurück zuführen sein.

Das Wappen spiegelt in der Gesamtheit auch Himmel und Erde dar. Die religiöse Bedeutung des Wappens symbolisiert, die nach oben gerichteten Spitzen (Himmel), die Dreifaltigkeit Gottes. Die vier Enden nach unten (Erde) hingegen repräsentieren die vier Himmelsrichtungen der Erde. Aus diesem Grund wurde das Frankenwappen auch in kirchlichen Einrichtungen in Siegel oder Wappen aufgenommen.

Ursprünglich entstand das Symbol von den Würzburger Fürstbischöfen, um die Herzogswürde zu repräsentieren.

Der Rechen wurde erstmals im frühen 14. Jahrhundert auf dem Grabmal des Fürstbischofs des Bistums Würzburg Wolfram vom Grumbach sowie im Siegel des Ortes Gerolzhofen nachgewiesen.

Das Frankenwappen symbolisiert heute ganz Franken und ist auch im Bayerischen Staatswappen vertreten.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Quelle

zur Heraldik von Fränkischem Rechen und Rennfähnlein