Agnes Sapper

Aus WürzburgWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Agnes Sapper (* 12. April 1852 in München; † 19. März 1929 in Würzburg), Pädagogin, Schriftstellerin. Sie wurde zu ihrer Zeit in einem Atemzug mit "Heidi"-Autorin Johanna Louise Spyri (* 12. 6. 1827 Hirzel/Schweiz; † 7. 7. 1901 in Zürich) genannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Geboren als Tochter des Publizisten und Politikers Karl Ludwig Theodor Brater (*27. 6. 1819 in Ansbach; † 20.10.1869 in München) ehelichte sie 1875 den späterhin zum Gerichtsnotar ernannten Eduard Sapper. Bereits zu dieser Zeit unterrichtete sie an einer Sonntagsschule. Ihre schriftstellerischen Arbeiten erscheinen ab 1882. Sie veröffentlichte vielgelesene Familien- und Jugenderzählungen. Desweiteren popularwissenschaftliche Erziehungsbücher. Den größten Erfolg hatte Sie mit dem Roman "Familie Pfäffling" (1907) und dessen Fortsetzung "Werden und Wachsen" (1920).

[Bearbeiten] Ihre Werke

  • 1892 Für kleine Mädchen
  • 1893 In Wasserfluten
  • 1894 Das erste Schuljahr
  • 1896 Gruß von Rigi den Kindern daheim
  • 1896 Kuoni, eine Geschichte aus dem 30-jährigen Krieg
  • 1901 Gretchen Reinwald's letztes Schuljahr
  • 1902 Frieder
  • 1902 Drei Erzählungen für kleine Mädchen
  • 1904 Das kleine Dummerle
  • 1907 Grimms Märchen
  • 1907 Lieschens Streiche und andere Erzählungen
  • 1907 Familie Pfäffling
  • 1908 Gretchen Reinwalds erstes und letztes Schuljahr
  • 1901 Gretchen Reinwald's letztes Schuljahr
  • 1911 In der Adlerapotheke
  • 1912 Mutter und Tochter
  • 1913 Das Dienstmädchen
  • 1914 Im Thüringer Wald
  • 1914 Kriegsbüchlein für unsere Kinder
  • 1915 Ohne den Vater
  • 1915 Kriegsgeschichten
  • 1916 Ein geplagter Mann
  • 1916 Sechs Erzählungen für die Jugend
  • 1916 Regine Lenz, Ein geplagter Mann, hoch droben
  • 1917 Das Enkelhaus
  • 1920 Werden und Wachsen
  • 1922 In Not bewährt. 5 Erzählungen
  • 1922 Der junge Gärtner
  • 1922 Valentin Andrea und sein Patenkind
  • 1922 Der Wahrheit die Ehre!
  • 1923 Die Weihnachtskiste
  • 1924 Lili. Erzählung aus dem Leben eines mutterlosen Kindes
  • 1924 Johannes Ruhn. Feuerschau, Adlerapotheke
  • 1926 Ein Wunderkind und andere Erzählungen
  • 1926 Im Familienkreis
  • 1926 Der Vikar vom Heiligengrund (Erschienen in „Immergrün“)
  • 1927 Nach Hamburg
  • 1927 Erzählungen
  • 1938 Die Heimkehr und andere Erzählungen aus Krieg und Frieden

[Bearbeiten] Theaterstücke

  • 1895 Die Mutter unter ihren Kindern. Ein Büchlein für Mütter
  • 1912 Erziehen oder Werdenlassen?
  • 1916 Uschele hoch! Ein Lustspiel für das Haustheater in 3 Auftritten

[Bearbeiten] Ehrungen

Das Agnes-Sapper-Haus der Diakonie Würzburg in der Friedenstraße ist nach ihr benannt.

[Bearbeiten] Quellen

  • Deutsche Biographische Enzyklopädie, Band 8, Seite 701. 2. Ausgabe 2007 K.G.Saur München 2007
  • Deutsche Biographische Enzyklopädie, Band 2, Seite 4. 2. Ausgabe 2007 K.G.Saur München 2007

[Bearbeiten] Weblinks