Albrecht Fürst zu Castell-Castell

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Albrecht Fürst zu Castell-Castell (* 13. August 1925) ist Ehrenvorsitzender und Mitinhaber der Castell-Bank, der ältesten Privatbank Bayerns.

[Bearbeiten] Leben

Castell wurde am 13. August 1925 als zweites von sechs Kindern im elterlichen Schloss geboren. Nach dem Tod seines Vaters und des älteren Bruders im Zweiten Weltkrieg musste der 20-Jährige die Leitung der Familienbetriebe übernehmen: das größte private Weingut Frankens, mit Land- und Forstwirtschaft. Als Mitinhaber führte er die Fürstlich Castell'sche Bank. Mehr als 50 Jahre wirkte Castell als Unternehmer in seinen Betrieben, in überregionalen Vereinigungen, in der Politik, in Jagd- und Reitsportverbänden, ehe er die Geschäfte an seinen Sohn Ferdinand übergab. Aus der Ehe mit Marie-Louise Prinzessin zu Waldeck und Pyrmont gingen acht Kinder hervor, von denen zwei bereits verstorben sind. 28 Enkel und ein Urenkel bereichern die Familie.

Er war Mitglied der evanglischen Landessynode und als Lektor un Prädikant leitete er zahlreiche Gottesdienste.

Insbesondere engagierte der Fürst sich für die Versöhnung zwischen Juden und Christen. Aktiv setzte er sich für den Bau des jüdischen Zentrums "Shalom Europa" in Würzburg ein. 2001 organisierte er eine Versöhnungsreise fränkischer Bürgermeister zur Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem.

Zu seinem 80ten Geburtstag bekam Albrecht Fürst zu Castell-Castell bei einer Betriebsfeier ein besonderes Geschenk durch Jesko Graf zu Dohna, dieser erfaßte in einer dem Seniorschef übergebenen Schrift die ehemaligen jüdischen Kunden welche aus den nach Archivalien des Bankhauses Castell ersichtlich waren zusammen.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

  • Bundesverdienstkreuz
  • Bayerischen Verdienstorden.
  • u.a.

[Bearbeiten] Weblinks