Japanischer Garten

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Japanischer Garten auf dem Gartenschaugelände
Der Japanische Garten am Kranenkai

Es gibt zwei Japanische Gärten in Würzburg. Der größere befindet sich auf dem Gelände der Landesgartenschau von 1990, der kleinere neben dem Alten Kranen. Beide Gärten entstanden durch die bereits seit 1979 bestehende Partnerschaft Würzburgs mit der japanischen Stadt Otsu.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Japanischer Garten der Landesgartenschau von 1990

Der Japanische Garten war der Beitrag der Partnerstadt Otsu zur Landesgartenschau 1990. Geplant wurde er vom japanischen Landschaftsarchitekturbüro von Prof. Nakane. Der Garten stellt eine Miniatur der Landschaft um den Biwa-See, dem größten japanischen Binnensee, dar. Angelegt ist der Garten in traditioneller japanische Gartenbauweise mit künstlichen Hügeln, Wäldern, Wasserquelle und Rundgang. Der Garten blieb nach der Gartenschau komplett erhalten.

[Bearbeiten] Japanischer Garten am Kranenkai

Auf der Kranenbastion, unmittelbar angrenzend an den Biergarten Alter Kranen befindet sich der kleine Japangarten, ein exotisches Kleinod mit Magnolienbäumen, japanischen Zierkirschen und Fächerahorn. Entworfen wurde der Garten vom angesehenen japanische Landschaftsarchitektenbüro Shiro Nakane. Dargestellt wird ein sogenannter „trockener Teich“ aus hellem Kies, durchsetzt mit japanischen Skulpturen und Granitfindlingen. Eine deutsch-japanische Inschrift weist auf die verschiedenen Skulpturen und die Entstehung der Anlage hin.

Ursprünglich wurde der kleine Japangarten 1981 als Geschenk der japanischen Partnerstadt Otsu angelegt. Im Zuge der Bauarbeiten am Haus des Frankenweins und der Tiefgarage am Alten Kranen musste der Japangarten weichen[1]. Der Wiederaufbau war zunächst unsicher. Unter anderem setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt ein. Schließlich fiel die Entscheidung, den Garten neu zu erstellen. Lediglich der ursprüngliche Teich sollte durch ein Kiesbett ersetzt werden. Im April 1990 erfolgte dann die Neuanlage unter der persönlichen Leitung von Shiro Nakane. Er wurde dafür von der Stadt Würzburg mit dem "Tanzenden Schäfer" ausgezeichnet.

Der Eintritt zum kleinen Japangarten ist jederzeit über den Mainkai möglich.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Chronik der Stadt Würzburg 1989-1992. Hrsg.: Stadtarchiv Würzburg. Schöningh, Würzburg 1996