Merians Stadtansicht

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Bei der Merian-Ansicht der Stadt und des Schlosses Würzburg handelt es sich um einen Kupferstich von 1648 aus der Werkstatt von Matthäus Merian. Veröffentlicht in einem international angelegten Atlas steht sie unter dem graecisierenden Namen Herbipolis. Zu sehen sind

auf der rechten Bildseite das Schloss Marienberg verbunden durch die Mainbrücke mit den beiden linken Dritteln mit der fast jerusalem-gleichen Ansicht der Stadt mit einer Unzahl von Türmen.
Auffallend ist die bis in die Weinberge hochgezogene Stadtmauer mit vielen kleineren Türmen sowohl im Bildvordergrund (Osten) als auch tief im Westen. Halblinks im Vordergrund steht St. Johannes (Haugsches Stift) noch außerhalb der Mauer.
Direkt am Fluss das Stadttor mit rechteckigem Burgfried ……

[Bearbeiten] Matthäus Merian

Der Grafiker Matthäus Merian der Ältere (in der eigenen Schreibweise: Matheus Merian basileensis; * 22. September 1593 in Basel; † 19. Juni 1650 in Langenschwalbach) war ein schweizerisch-deutscher Kupferstecher und unternehmerisch in Europa großflächig aktiver Verleger seiner und anderer Werke mit Niederlassungen in Basel, Frankfurt am Main und Oppenheim. 1615 entstand in Basel sein erster großer Stadtplan. Durch Einheirat wurde er Verleger (zunächst) in Basel. Aus seiner ersten Ehe stammen u.a. die Kinder Matthäus Merian der Jüngere und aus einer zweiten Ehe die bekannte Blumenmalerin Maria Sibylla Merian. Berühmt ist von ihm u. v. a. seine große Vogelschauansicht von Frankfurt am Main auf vier Platten (1628), der Atlas Topographia Germaniae (ab 1642), zu der Martin Zeiler die Texte schrieb und seine Illustration der deutschen Lutherbibel.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

"Herbipolis. Würtzburg" von 1648

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