Museum im Kulturspeicher

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Das Museum im Kulturspeicher befindet sich in einem alten Getreidespeicher am Alten Hafen, der bis 2001 umgebaut wurde und seitdem hauptsächlich als Kunstmuseum genutzt wird. Das Museum im Kulturspeicher nahm die Ausstellungsstücke der vormaligen Städtischen Galerie auf, welche auch den Nachlass Emy Roeders umfasst. Zudem findet sich hier die Sammlung Peter C. Ruppert - Konkrete Kunst in Europa seit 1945. Daneben werden Wechselausstellungen präsentiert.

Im Kulturspeicher befinden sich außerdem das Kabarett Bockshorn, der TanzSpeicher Würzburg, die Galerie des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK-Galerie) und das Restaurant Lumen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Besucherinformation

  • Adresse:
Oskar-Laredo-Platz 1
  • Öffnungszeiten:
Dienstag 13-18 Uhr, Mittwoch 11-18 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr
Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertag 11-18 Uhr
  • Eintrittspreise:
Normaler Eintritt: Erwachsene 3,50 €, ermäßigt 2 €, Gruppen ab 20 Personen jeweils 2,50 €
Während großer Wechselausstellungen: Erwachsene 4,50 €, ermäßigt 2,50 €, Gruppen ab 20 Personen jeweils 3,50 €
Kinder von 6-14 Jahren 1,50 €, Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren 2 €
Jahreskarte 14 €
Verbundkarte 7,50 € (gilt für je einen Besuch im Museum im Kulturspeicher, im Mainfränkischen Museum, im Museum am Dom und im Domschatz, die Verbundkarte ist ein Jahr gültig)

[Bearbeiten] Wechselausstellungen

Aktuelle Ausstellung:

  • Heinz Mack. Die Sprache meiner Hand (bis 16. Oktober 2011)

Vorherige Ausstellungen seit Eröffnung des Kulturspeichers:

  • Natürlich Grün! Erlebnisausstellung der Museumspädagogik
  • Würzburg und die Kunst der 1950er Jahre. Figuration und Abstraktion im Spiegel der Städtischen Sammlung
  • Drehscheibe II. Nachtseiten der Natur
  • Georges Vantongerloo 1886 bis 1965. Maler – Bildhauer – Visionär
  • Farbwelten. Von Monet bis Yves Klein
  • Ornament verbindet. Zwei Sammlungen im Dialog
  • Drehscheibe I. Durch die Blume gesagt
  • Emil Nolde. Mensch – Natur – Mythos. Graphiken und Aquarelle aus dem Berliner Kupferstichkabinett
  • Auguste Herbin
  • Heimspiel II. Die Städtische Sammlung neu gesehen
  • Paul Klee und Lyonel Feininger. Malerfreunde am Bauhaus.
  • Corinth – Liebermann – Slevogt. Berliner Impressionismus und weitere Künstler der Berliner Secession.
  • Gabriele Münter. Zwischen Paris und Murnau.
  • ars viva 2008/ 2009. Inszenierung/ Mise en Scène. FörderpreisträgerInnen des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI
  • minimal funktional. Highlights aus der Daimler Kunst Sammlung zum Verhältnis von Kunst und Design
  • Jürgen Schadenberg ’s South Africa. The black and white fifties
  • Australien. Konkrete Kunst aus dem fünften Kontinent
  • Liebe. Love – Bilder von Paaren. Von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart
  • Sommerfrische. Gärten und Parks, Küsten und Strände. Zeichnungen und Graphiken aus der Städtischen Sammlung Würzburg
  • Diagnose [Kunst]. Die Medizin im Spiegel der zeitgenössischen Kunst
  • Ausgerechnet…. Mathematik und Konkrete Kunst
  • Von Renoir bis Feininger. Meisterwerke der Klassischen Moderne aus dem Karl Osthaus Museum Hagen
  • Taschengewitter. Künstler und Künstlerbücher der eschenau summer & temporary travelling press
  • Dialog Skulptur. Skulpturen und Zeichnungen aus der Sammlung Deutsche Bank
  • Ball - Kultur
  • Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee. Das Bauhaus und die Esoterik
  • Fotografie KONKRET. KONKRETE Fotografie
  • Heimspiel I. Zeitgenössische Kunst aus der Region
  • Hans Reichel im Kraftfeld von Bauhaus und École de Paris. Ordnung und Chaos
  • Burkard Schmidl. The Secret Element. Klang- und Farbinstallation
  • Madeleine Dietz. … und darüber die Sonne. Raumskulpturen
  • Die Bildhauerin Emy Roeder (1890 – 1971) in ihrer Zeit. Auf der Suche nach Ausdruck und Form
  • Bilder und Objekte von Nelly Rudin. Randzonen: Innen ist außen
  • Auf den Spuren Marc Chagalls. Die russisch-jüdische Kunstszene in Paris vor dem Ersten Weltkrieg
  • Paul Kleinschmidt. Zwischen Bar und Boudoir
  • Why not?. Nicht realisierte Architekturentwürfe und Werbekampagnen
  • Tradition und Aufbruch. Würzburg und die Kunst der 1920er Jahre
  • Dieter Jung. Zeichnungen, Gemälde und Hologramme. Anders als man denkt…
  • Herbert List. Fotografien 1925 – 1965. Magie des Augenblicks.
  • Walter Schulz-Matan. Ein Maler der Neuen Sachlichkeit
  • Stefan Kürten. Malerei. The nearest thing to heaven
  • Marie-Jo Lafontaine. Videoskulptur und Fotografie
  • Picasso und die Tradition
  • Drehen, Kreisen, Rotieren. Kunst in Bewegung
  • Der Kulturspeicher in Bildern und Modellen. Ausstellung der Architekten Brückner

[Bearbeiten] Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V.

Der Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg besteht seit 2002. Er unterstützt das Museum im Kulturspeicher bei der Pflege der Sammlungen, bei Konzeption und Museumspädagogik sowie bei der Museumsaufsicht und Öffentlichkeitsarbeit. Mitglieder des Freundeskreises erhalten freien Eintritt in den Kulturspeicher, erhalten Einladungen zu Ausstellungseröffnungen und kostenfreie Führungen durch die Wechselausstellugngn. Es besteht die Möglichkeit der Teilnahme an fachkundig geführten Kunstreisen. Seit 2008 wendet sich der Verein mit der Gruppe MIKs bzw. Junge Freunde speziell an Kinder und Jugendliche.

[Bearbeiten] MuseumsWerkstatt

Die MuseumsWerkstatt bietet als Ferien- und Freizeitprogramm Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hier soll Kunst nicht Objekt der Betrachtung sein sondern erfahrbar und begreifbar werden. Die Exponate sollen Anregungen für eigene Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien und Techniken bieten. Die Werkstätten sind an das jeweils aktuelle Ausstellungsprogramm angelehnt. Organisiert werden die Angebote von der Museumspädagogik des Museums im Kulturspeicher und dem Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V.

[Bearbeiten] Kindergeburtstage

Das Museum im Kulturspeicher bietet auch die Gestaltung von Kindergeburtstagen zu künstlerischen Themen. Jeweils gibt die Ausstellung oder das Gebäude Anregungen, daraufhin werden künstlerische Techniken selbst ausprobiert. Die Angebote bestehen für Kinder ab 6 bzw. ab 8 Jahren. Die Kosten liegen bei 30.- € pro Stunde (Zeitrahmen 2-3 Stunden). Dazu wird ein Materialkostenbeitrag von 1,50 bis 4 Euro pro Kind erhoben (variiert je nach Thema). Essen und Getränke können mitgebracht werden. Besteck und Geschirr kann für 5 Euro bereitgestellt werden. Mindestteilnehmerzahl sind 12 Kinder. Angebotene Themen[1]:

  • Eule, Katze, Kuh - Tiergestaltung aus Ton, Anregungen durch die Tierplastiken von Emy Roeder und Reinhard Dachlauer.
  • Kunst in Bewegung - Gestaltung bewegter Kunstwerke.
  • Frisch gestrichen! - Malen mit Acrylfarbe auf Leinwand. Anregungen bieten Werke der Städtischen Sammlung oder der Sammlung Peter C. Ruppert.
  • Theater, Theater - Papiertheater gestalten.
  • Wie gedruckt! - Drucktechniken selbst ausprobieren.
  • Stein auf Stein - Entwerfen eines Architekturmodells, Erkundung der Architektur des Kulturspeichers.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Themenliste Kindergeburtstage im Kulturspeicher