Annaschlucht

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Annaschlucht

Durch die Annaschlucht führt ein Fußweg vom hinteren Steinbachtal auf den Nikolausberg in Richtung der Frankenwarte.

Das ehemals zugewachsene und unbegehbare Wildschlucht wurde vom Verschönerungsverein Würzburg (VVW) zu einem steil emporsteigenden wildromantischen Weg mit Treppenpartien und kleinen Brücken ausgebaut. Die Schlucht ist über 500 m lang, der Weg überwindet etwa 150 Höhenmeter. Organisiert und finanziert wurde die Umgestaltung von V. A. Fischer, der Vorstandsmitglied des VVW war. Er benannte die Schlucht nach seiner jung verstorbenen einzigen Tochter Anna Fischer. An sie erinnert eine Marmortafel am Wegrand nebst einem kleinen Brunnen an der Abzweigung zum mittleren Steinbachweg. Auch zur Eulensteige gibt es eine Verbindung. Weiter oben findet sich das Denkmal des Verschönerungsvereins für den Gestalter V.A. Fischer selbst, der 1920 verstorben ist. Die Schlucht endet am oberen Steinbachweg. Über den anschließenden V.-A.-Fischer-Weg gelangt man zu den Grünanlagen der Frankenwarte.

Entlang des Wegs sind zahlreiche Sitzbänke aufgestellt. Einige der ehemals kunstvoll gestalteten Elemente (z.B. Brücken) sind über die Jahrzehnte durch einfachere funktionelle Elemente ersetzt worden. Der Weg ist zu jeder Zeit öffentlich zugänglich. Laternen beleuchten ihn bei Dunkelheit.

Die Annaschlucht wurde 1941 als Naturdenkmal ausgewiesen, da sie über ökologische, landschaftsgeschichtliche und geologische Besonderheiten sowie über eine artenreichen Tier- und Pflanzenwelt verfügt.[1]

[Bearbeiten] Quellen

  • Staatsarchiv und Stadtarchiv Würzburg: Gärten und Grünanlagen in Würzburg. Ihre Entwicklung und Bedeutung. Ausstellungskatalog. Selbstverlag der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München 1990. S. 258f

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Annaschlucht auf Wuerzburg.de