Friedhelm Hofmann
Der katholische Priester Dr. Friedhelm Hofmann ist der 88. Bischof der Diözese mit seinem Amtssitz in Würzburg. Geboren am 12. Mai 1942 als Sohn der Eheleute Otto und Paula Hofmann in Köln-Lindenthal. Der Vater ist Polsterer- und Dekorateurmeister, die Mutter Hausfrau. Zur Familie gehören außerdem zwei ältere und ein jüngerer Bruder.
[Bearbeiten] Beruflicher Lebenslauf
Friedhelm Hofmann empfing am 3. Februar 1969 in Köln das Sakrament der Priesterweihe durch Joseph Höffner, der damalige Koadjutor als Erzbischof in Köln. Anschließend wirkte er als Kaplan an St. Peter in Köln, wurde Domvikar am Kölner Dom. Parallel studierte er Kunstgeschichte und Philosophie; 1979 wurde er mit einer kunstgeschichtlichen Arbeit über zeitgenössische Darstellungen der Apokalypse-Motive im Kirchenbau seit 1945 in Bonn zum Dr. phil. promoviert.
1980 wurde er zum Mitglied des Kölner Domkapitels gewählt und war gleichzeitig Dompfarrer. Der Papst Johannes Paul II. verlieh ihm am 17. März 1984 den Ehrentitel Kaplan Seiner Heiligkeit (Monsignore). 1992 wurde Hofmann von Johannes Paul II. zum Titularbischof von Taddua ernannt und zum Weihbischof im Erzbistum Köln bestellt. Am 13. September 1992 empfing er durch den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, die Bischofsweihe.
Der Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 25. Juni 2004 zum Bischof von Würzburg. Die Amtseinführung fand am 19. September 2004 im Kiliansdom statt.
Er ist Mitglied der Päpstlichen Kommission für Kulturgüter der Kirche und in Deutschland Vorsitzender der Unterkommission „Gemeinsames Gebet- und Gesangbuch“ der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz.