Leo Lendner

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Denkmal für Leo Lendner

Leo Lendner (*19. Dezember 1890 in Würzburg; †1913 in Würzburg) war ein Pionier der Luftfahrt. Er starb 1913 bei einem Flugzeugabsturz am Galgenberg.[1]

Lendner wurde in der Ebracher Gasse in Würzburg geboren. Nach seinem Maschinenbaustudium arbeitete er in einer Berliner Werkzeugfabrik. Zu dieser Zeit entdeckte er seine Begeisterung für die Luftfahrt und fand Kontakt zu Flugpionieren. Er lernte und praktizierte Segel- und Motorflug und entwickelte selbst Motorsegler. In Paris lernte er den Flieger Albert Sennard aus Bordeaux kennen, der 1910 mit Lendner nach Würzburg kam. Eine Flugschau Lendners und Sennards sollte der Höhepunkt des Kilianifestes 1913 werden. Nach einem gekonnten Flug missglückte jedoch die Landung. Beide Piloten starben beim Absturz der Maschine am Galgenberg.

Am Sanderrasen, dem Standort des Kilianifests von 1913, wurde ihm ein Denkmal gesetzt. Die Inschrift lautet:

"ZUR ERINNERUNG AN DEN WÜRZBURGER MOTORFLUGPIONIER EGON LEO LENDNER 19. DEZ.1890 † 8. JULI 1913 ER STÜRZTE BEI EINEM RUNDFLUG ANLÄSSLICH DES KILIANIFESTES DAS HIER AUF DEM SANDERRASEN STATTFAND TÖDLICH AB"

[Bearbeiten] Quellen

  • Robert Meier: Feurich-Keks und Zucker-Bär. Geschichten und Anekdoten aus dem alten Würzburg. Wartberg Verlag 2005. ISBN 3-8313-1603-1; S. 27f
  • Franz Schaub: Würzburg in alten Ansichten. Verlag Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1990. S. 120f. ISBN 90 288 4909 2
  1. Chronik der Stadt Würzburg 1989-1992. Hrsg.: Stadtarchiv Würzburg. Schöningh, Würzburg 1996. S. 254