Neuer Hafen
Der Neue Hafen ist ein Binnenhafen (Stichbecken) mit Gewerbegebiet im Westen von Würzburg. Dieser wurde im Herbst 1940 nach sechs Jahren Bauzeit in Betrieb genommen und ersetzte vollständig die Hafenfunktion des Alten Hafens. Das Gebiet umfasst insgesamt 87 Hektar (mit Alten Hafen), ca. 14 Gleiskilometer (Hafenbahn) und 2710 Meter Umschlagufer.[1] Es handelt sich um den drittgrößten Binnenhafen in Bayern.[2]
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[Bearbeiten] Würzburger Hafen GmbH
Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Würzburger Hafen GmbH sind Dipl.-Kaufm. Thomas Schäfer und Dipl.-Ing. Friedhelm Sodenkamp, Aufsichtsratsvorsitzender ist der Stadtrat Karl Adam (CSU). Seit 1969 ist die Betreibergesellschaft für Bau, Betrieb und die Verwaltung des Hafens sowie die Vermietung und Vergabe von Grundstücken im Erbbaurecht verantwortlich.[1]
[Bearbeiten] Umschlag
[Bearbeiten] Güterumschlag in Tonnen
Der Güterumschlag vom Schiff betrug 2009 347.994 Tonnen (2002: 564 Tausend Tonnen). Der Güterumschlag von der Bahn betrug im gleichen Jahr 982.076 Tonnen (2002: 1.199 Tausend Tonnen[2]).
[Bearbeiten] Wichtigste Umschlaggüter
Wichtigste Umschlaggüter sind:
- Mineralölprodukte 75 %
- Landwirtschaftliche Produkte 9 %
- Nahrungs- und Futtermittel 6 %
- Baumaterial, Steine und Erden 3 %
- Düngemittel 3%
- Feste mineralische Brennstoffe 3 %
- Sonstige 1%
(Quelle: Würzburger Hafen GmbH)
[Bearbeiten] Umschlaganlagen
- 7 elektrische Kräne bis 10 Tonnen
- 2 mobile Kräne bis 15 Tonnen
- 4 Getreideverladeeinrichtungen
- 4 Mineralölentladeeinrichtungen
- 1 Kohleverladeeinrichtung
(Quelle: Würzburger Hafen GmbH[1])
[Bearbeiten] Lagerfläche
Über die Größe der Lagerflächen gibt es unterschiedliche Zahlen. Nachfolgende Angaben stammen von der Homepage der Würzburger Hafen GmbH:
- 250.000 qm Freilagerflächen
- 50.000 qm Lagerflächen unter Dach
- Siloraum 160.000 m²
- Tankraum 80.000 m³
(Quelle: Würzburger Hafen GmbH[1])
[Bearbeiten] Gewerbegebiet Neuer Hafen
Im Gewerbegebiet sind
- 26 Handelsbetriebe
- 14 Produktionsbetriebe
- 10 Speditions- und Lagereibetriebe
- 16 sonstige Betriebe
angesiedelt. (Quelle: Würzburger Hafen GmbH [1])
[Bearbeiten] Weblinks
- Infoseite der WVV
- Die Selbstverwaltung der Stadt Würzburg in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, S. 446 (Geschichte)
- www.Binnenhafen.info