Pia Beckmann

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Pia Beckmann (* 14. Mai 1963 in Gerolzhofen) ist Würzburger Kommunalpolitikerin (CSU). Von 2002 bis 2008 hatte sie als erste Frau das Amt des Oberbürgermeisters von Würzburg inne.

Pia Beckmann war bereits seit 1996 als Stadträtin tätig. Bei der Kommunalwahl am 3. März 2002 erhielt sie im ersten Wahlgang 29,8 Prozent der Stimmen. Sie lag damit vor dem amtierenden Oberbürgermeister Jürgen Weber von der Würzburger Liste und allen anderen fünf Gegenkandidaten. In der Stichwahl am 17. März konnte sie sich mit fast 54 Prozent gegen Weber durchsetzen. In ihrer Funktion als Oberbürgermeisterin gehörte sie von 2005 bis 2008 auch dem Präsidium des Deutschen Städtetages an.

Bei der Stichwahl am 16. März 2008 verlor sie knapp und musste ihre Position an Georg Rosenthal abgeben. Seitdem ist die Doktorin der Germanistik weiterhin als Stadträtin tätig. Bei der Wahl zum Würzburger CSU-Kreisvorstand 2009 unterlag sie bei ihrer Bewerbung zum stellvertretenden CSU Vorsitzenden deutlich womit eine Rückkehr in ein gehobenes Amt auch für die Kommunalwahl 2014 als unwahrscheinlich gilt.[1]

[Bearbeiten] Politische Themen während der Amtszeit

Zentraler Aspekt ihrer Amtszeit war die konsolidierung des städtischen Haushalts. Daneben gab es einige politische Themen, die besondere Aufmerksamkeit der Bevölkerungen fanden: Die gescheiterten Arcaden, die Troglösung der Autobahn am Heuchelhof im Zuge des A3-Ausbaus, die mittelfristige Sicherung des Theaters, die Renovierung des Hauptbahnhofs, der Hochwasserschutz am Main, das Hin und Her um das Mozart-Gymnasium, die Erweiterung des Kongress, das Stadtjubiläum, der Umbau am Alten Hafen, die Neugestaltung des Mainufers, das umstrittene Forum am Markt, die Erneuerung der Zellerauer Mitte.

[Bearbeiten] Sonstiges

Pia Beckmann ist Doktorin der Germanistik und war 1992-1999 als Lehrbeauftragte für deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Würzburg tätig.

Von 1991 bis zu ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin war sie als Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Würzburg tätig.

Vor der Kommunalwahl 2002 wurde bekannt, dass Beckmann Mitglied der katholischen Laienorganisation Opus Dei war. Heute hat sie, laut eigenen Angaben, keinerlei Bezug mehr zu Opus Dei.

Beckmann hat vier Kinder und wohnt mit ihrem Mann in Rottenbauer. Ihre Tochter Maria Beckmann nahm 20009 an der Sendung Germany's next Topmodel teil und wurde dabei dritte.

[Bearbeiten] Weblinks