Roland Flade

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Dr. Roland Flade (* 1951 in Aschaffenburg) ist Historiker, Autor und Zeitungsredakteur.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Schulzeit studierte Roland Flade Englisch und Geschichte, das Fachgebiet, in dem er promovierte. Nach dem Studium war er Redakteur der Main-Post

Schriftsteller[Bearbeiten]

Flade hat mehrere Bücher über Würzburger Zeitgeschichte veröffentlicht. Von seinen Büchern zur Geschichte Würzburgs und Unterfrankens wurden bis (2010) rund 33.000 Exemplare verkauft.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Die Menschen starben, die Erinnerung lebt. Neuere Forschungen über Juden in Würzburg. In: Würzburg-heute. Zeitschrift für Kultur und Wirtschaft, Heft 32, 1981, S. 48-49.
  • Es kann sein, dass wir eine Diktatur brauchen. Rechtsradikalismus und Demokratiefeindschaft in der Weimarer Republik am Beispiel Würzburg. 158 S., Würzburg, Pupille-Verlag, 1983.
  • Jüdische Schüler am Realgymnasium, in: Vom Königlichen Realgymnasium zum Siebold-Gymnasium Würzburg, Festschrift und Jahresbericht für das 120. Jahr 1983/84. Würzburg, Selbstverlag, 1984, S. 71-73.
  • Juden in Würzburg, 1918-1933. Mainfränkische Studien, Bd. 34, 519 S., Würzburg, Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte, 1985 (1. Aufl.), 1986 (2. Aufl.).
  • Die Würzburger Juden. Ihre Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Mit einem Beitrag von Ursula Gehring-Münzel. Würzburg, Stürtz, 1987. 433 S., 1997 - 2. Auflage, 469 S., Würzburg (bei Königshausen & Neumann).
  • Juden und Christen in ländlichen Gemeinden Unterfrankens im 19. Jahrhundert, dargestellt anhand von Selbstzeugnissen aus jüdischer Feder. In: Jüdische Landgemeinden in Franken. Beiträge zu Kultur und Geschichte einer Minderheit, Bayreuth 1987, S. 43-46.
  • Ländliches Judentum in Unterfranken im 20. Jahrhundert. In: Jüdische Landgemeinden in Franken. Beiträge zu Kultur und Geschichte einer Minderheit. Bayreuth, 1987, S. 47-50.
  • Leben und Tod Felix Fechenbachs. In: Der Puppenspieler. Ein Roman aus dem alten Würzburg, hrsg. von Roland Flade und Barbara Rott, Würzburg, Königshausen & Neumann, 1988, S. 7-30. (dto. in hebräischer Sprache, Jerusalem, Verlag Rubin Mass, 1995)
  • Der Novemberpogrom von 1938 in Unterfranken. Vorgeschichte, Verlauf, Augenzeugenberichte. Schriften des Stadtarchivs Würzburg, Heft 6, 142 S. Würzburg, Ferdinand Schöningh, 1988.
  • Felix Freudenberger (1874-1927), sozialdemokratischer Bürgermeister und Pazifist, in: Manfred Treml, Wolf Weigand (Hrsg.) Geschichte und Kultur der Juden in Bayern. Lebensläufe (Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur, Nr. 18/88), München, Haus der Bayerischen Geschichte, 1988, S. 269-272.
  • Felix Fechenbach und die Reform des Strafvollzugs in der Weimarer Republik, in: Felix Fechenbach, Im Haus der Freudlosen. Als Justizopfer im Zuchthaus Ebrach, hrsg. von Roland Flade, Würzburg, Könighausen & Neumann, 1993, S. 129-140.
  • „Gesichtsausdruck: freundlich“ - Fotos und Dokumente zur Haft Felix Fechenbachs im Zuchthaus Ebrach, in: Felix Fechenbach, Im Haus der Freudlosen. Als Justizopfer im Zuchthaus Ebrach, hrsg. von Roland Flade, Würzburg (Könighausen & Neumann) 1993, S. 141-167.
  • The Lehmans: From Rimpar to the New World. A Family History, 131 S., mit Grußworten von US-Präsident Bill Clinton und Bundeskanzler Helmut Kohl. Würzburg, Königshausen & Neumann, 1996; 2. Auflage, 152 S., 1999.
Die Lehmanns und die Rimparer Juden. Zur Dauerausstellung im Rathaus Rimpar, 38 S., Würzburg, Königshausen & Neumann, 1996.
  • Der Ritualmord von Manau und seine Instrumentalisierung durch die unterfränkische NSDAP. In: „’Denn das Sterben des Menschen hört nie auf...’. Aspekte jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart, hrsg. von Ulrich Wagner. Schriften des Stadtarchivs Würzburg, Heft 11, Würzburg, Ferdinand Schöningh, 1997, S. 169-182.
  • Lehrer, Sportler, Zeitungsgründer. Die Höchberger Juden und die Israelitische Präparandenschule. Schriften des Stadtarchivs Würzburg, Heft 12, 125 S., Würzburg, Ferdinand Schöningh, 1998.
  • Max Mohr, ein vergessener Würzburger Schriftsteller, in: Max Mohr: Ramper, Programmheft zur Inszenierung im Theater Chambinzky, Februar 2002.
  • The Immigrant’s Progress. An account of the travels of Henry Lehman from his home in Bavaria to New York in 1844, then by boat down the coast to Mobile, eventually settling in Montgomery, in: Montgomery County Historical Society Herald, vol. 13, No. 2, Spring 2005, S. 1-7, 16.
  • Ruth hat auf einer schwarzen Flöte gespielt. Geschichte, Alltag und Kultur der Juden in Würzburg, mit Christoph Daxelmüller, hrsg. von Klaus M. Höynck, 120 S., Würzburg, Echter, 2005.
  • Family History and its Meaning Today: The Case of the Lehman Family, in: Stammbaum. Journal of German-Jewish Genealogical Research, published by the Leo Baeck Institute, Issue 29, Summer 2006, S-34-38.
  • Der Mann, der Bismarck die Stirn bot. Der Publizist und Politiker Leopold Sonnemann aus Höchberg, in: Festschrift der Leonhard Frank-Gesellschaft zum 80. Geburtstag von Werner Dettelbacher, Würzburg, Echter, 2006. (Vgl. Leopold Sonnemann)
  • Zwangssterilisationen und Zwangsabtreibungen an der Universitäts-Frauenklinik Würzburg im „Dritten Reich“, in: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, Jg. 58, Würzburg (Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte) 2006, S. 171-182.
  • Unterfränkische Amerika-Auswanderer in der Mitte des 19. Jahrhunderts. In: Andreas Mettenleiter (Hrsg.), Tempora mutantur – et nos? Festschrift Walter M. Brod, Pfaffenhofen (Akamedon) 2007.
  • Die Würzburger Juden von 1919 bis zur Gegenwart, in Geschichte der Stadt Würzburg. Band III/1, Vom Übergang an Bayern 1814 bis zum 21. Jahrhundert, hrsg. von Ulrich Wagner. Stuttgart (Theiss) 2007, S. 529-545.
  • Schlaglicht: Ruschkewitz – eine Würzburger Familie. In Geschichte der Stadt Würzburg. Band III/1, Vom Übergang an Bayern 1814 bis zum 21. Jahrhundert, hrsg. von Ulrich Wagner. Stuttgart, Theiss, 2007, S. 546-548.
  • Dieselben Augen, dieselbe Seele. Theresia Winterstein und die Verfolgung einer Würzburger Sinti-Familie im „Dritten Reich“. Würzburg, Ferdinand Schöningh, 2008. 233 S.
  • Hoffnung, die aus Trümmern wuchs. 1945 bis 1948: Würzburgs dramatischste Jahre, 280 S., Würzburg (Mediengruppe Main-Post GmbH) 2008 (erste und zweite Auflage), 2009 (dritte Auflage).
  • Jüdisches Leben in Höchberg, in: Kirchenführer Matthäuskirche Höchberg, zusammengestellt von Martin Eisen, Höchberg 2008, S. 4-10.
  • Zukunft, die aus Trümmern wuchs. 1944 bis 1960: Würzburger erleben Krieg, Zerstörung, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, 336 S., Würzburg (Mediengruppe Main-Post GmbH) 2009.
  • David Schuster – Blick auf ein fränkisch-jüdisches Leben im 20. Jahrhundert, mit Rotraut Ries (Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg, Band 7), Würzburg 2010. 126 S.
  • Würzburgs neuer Stadtteil Hubland. Würzburg, Ferdinand Schöningh, 2014.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Laudatio zur Preisverleihung auf schreibdasauf.info

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]