Reinhard Dachlauer
Reinhard Dachlauer (* 19.11.1922 Frankfurt/Höchst; + 16.02.1995 Würzburg) war als Bildhauer tätig. Er lebte seit 1948 in Würzburg und erhielt 1989 den Kulturpreis der Stadt. Seine künstlerische Tätigkeit wurde u.a. vom Stil Emy Roeders beeinflusst. Er stand zudem in direktem Kontakt mit Fried Heuler und später mit Julius Bausewein. Besonders bekannt wurde Dachlauer durch seine bronzenen Tierskulpturen, darunter "Bulle und Bär" vor der Frankfurter Börse. Für die Landesgartenschau 1990 schuf Dachlauer sowohl den Salamanca-Stier (zu finden auf Höhe des japanischen Gartens) als auch die Vogelplastiken "Schuhschnabel" und "Pelikan" am Teich im Luitpoldgraben. Die Skulpturen konnten nach der LGS in der Grünanlage verbleiben, da die Sparkassenstiftung 18.000 DM für den Ankauf zur Verfügung stellte. 1992 zeigte die Otto-Richter-Halle eine Retrospektive des Künstlers zu dessen 70. Geburtstag.
[Bearbeiten] Quellen
- Kurzbiographie auf kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de
- Chronik der Stadt Würzburg 1989-1992. Hrsg.: Stadtarchiv Würzburg. Schöningh, Würzburg 1996.
[Bearbeiten] Literatur
Paul Pieper (Hrsg.): Reinhard Dachlauer. Leben und Werk. Stürtz Verlag. Würzburg 1991