Eibelstadt

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Eibelstadt
Ortstyp Stadt
Landkreis Würzbrg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe
Fläche
Einwohner
Bevölkerungsdichte
Gemeindekennzahl
Anschrift
Telefon
Telefax
E-Mail
Webseite www.eibelstadt.de
1. Bürgermeister Heinz Koch (SPD)

Eibelstadt ist eine Stadt im Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt. Eibelstadt ist ein Weinort am Main in unmittelbarer Nähe zur Universitätsstadt Würzburg mit einer ausgezeichneten Infrastruktur.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Religionen

  • Evang.-luth. Pfarrei
  • Kath. Pfarrei

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.023, 1987 dann 2.279 und im Jahr 2000 2.838 Einwohner gezählt. Am 22. Januar 2007 waren es mittlerweile 3065 Einwohner

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gründung geht zurück auf die Zeit Karls des Großen anno 787. Im Jahr 1434 wurde durch Kaiser Sigismund dem Ort Eibelstadt das Stadtrecht verliehen, nachdem Eibelstadter Bürger ihn erfolgreich im Krieg gegen die Hussiten unterstützt hatten. Der ehemalige Keller des Domkapitels Würzburg des Hochstifts Würzburg wurde, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

  • 1990-xxxx Heinz Koch (SPD)

[Bearbeiten] Stadtrat

Die 15 Sitze des Stadtrates verteilen sich wie folgt:

  • CSU: 5 Sitze
  • SPD/Unabhängige Bürger: 7 Sitze
  • Bündnis 90/Die Grünen: 1 Sitz

[Bearbeiten] Steuern

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1523 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 263 T€.

[Bearbeiten] Wappen

[Bearbeiten] Blasonierung

"In Gold ein halber, golden gekrönter und rot bewehrter schwarzer Löwe, der eine rund gebogene, nach links offene grüne Weinrebe mit Blättern und einer blauen Traube in den Pranken hält"

[Bearbeiten] Wappenbeschreibung

Das ehemalige Reichslehen Eibelstadt gehörte seit 1096 zum Hochstift Würzburg. Die Herrschaft über Eibelstadt war bis zum Ende des alten Reichs 1803 zwischen der Würzburger Dompropstei und dem Würzburger Domkapitel geteilt. Kaiser Sigismund verlieh dem Ort 1434 die Stadtrechte und ein Stadtwappen. Die Weinrebe im Wappen steht für den Weinbau, der bis heute den Haupterwerbszweig der Einwohner bildet. Das Stadtwappen ist das älteste in Bayern mit der Darstellung eines Weinmotivs. Der Löwe geht auf den böhmischen Löwen zurück, weil Kaiser Sigismund aus Böhmen stammt. Das Wappenbild hat sich seit der Verleihung kaum verändert. Ab 1820 wurde der Löwe für einige Zeit als Greif fehl gedeutet. Die Farben waren lange Zeit unsicher. Noch in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in Silber ein rot gekrönter und rot bewehrter halber schwarzer Löwe innerhalb einer rund gebogenen, nach rechts geöffneten, grünen Weinrebe mit zwei goldenen Trauben, dargestellt (Hupp). Das jetzt gültige Wappen wurde 1987 festgelegt.

Wappenführung seit 3. Juli 1434 und in der jetzigen Darstellung seit 7. August 1987

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Sehenswertes

[Bearbeiten] Architektonisches

  • Vollständig erhaltene Stadtmauer mit 14 Türmen, unter anderem mit dem Maintor und dem Kereturm aus dem Jahr 1573.
  • Mariensäule mit Madonna im goldenen Strahlenkranz auf dem Marktplatz
  • Heumarkt
  • Barockes Amtshaus des Würzburger Domkapitels. Den Rathaussaal ziert eine Stuckdecke aus der Erbauerzeit. Das Wein- und Steuerglöcklein aus dem 14. Jahrhundert im Dachtürmchen erinnert noch heute an die alte Form der Steuereinhebung.
  • Pfarrkirche St. Nikolaus. Das Gotteshaus birgt zahlreiche Kostbarkeiten: so eine Kreuzigungsgruppe aus der Werkstatt Tilman Riemenschneiders um 1505 und verschiedene spätgotische Figuren.
  • Den Ort zieren ferner wuchtige und verspielte Repräsentationsbauten vergangener Jahrhunderte, wie der ehemalige Präzenshof des Würzburger Domstifts, verschiedene Adelshäuser, ehemalige Höfe von Stiften und Klöstern und Reste eines Königshofes aus der Stauferzeit.


[Bearbeiten] Musik

  • Der größte Teil der Mitglieder des Vocal-Ensembles (heart&soul) hat seine Wurzeln in Eibelstadt. Seit 1995 treten die 13 Sänger und Sängerinnen mit einem Programm von Gospels bis zu den Beatles im Raum Nordbayern auf.
  • 2 Männerchöre (ATGV und Liederkranz) sowie ein Frauenchor (ATGV); Feuerwehr- und Stadtkapelle und seit einigen Jahren auch die fetzige Eibelstädter Guggemusik, die auf Faschingsfeten immer den Saal zum Beben bringt.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

  • An zwei Wochenenden im Sommer das Eibelstädter Weinfest

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 23, im produzierenden Gewerbe 169 und im Bereich Handel und Verkehr 274 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 153 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 927. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 6 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 140 ha, davon waren ca. 120 ha Weinberge.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Stadt liegt an der Bundesstraße 13, ca. 2 km entfernt von der Abfahrt Würzburg-Randersacker der Bundesautobahn 3. Der nächste Bahnhof ist Winterhausen an der Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg, ca. 4 km von Eibelstadt entfernt.

Siehe auch Straßenverzeichnis von Eibelstadt

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2006):

  • Kindergärten mit Kinderkrippe: 125 Kindergartenplätze mit 108 Kindern
  • Grundschule
  • Hauptschule
Weiterführende Schulen in Ochsenfurt und Würzburg


[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Einzelnachweise


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